Traunstein – Böhm installierte in zwei OP-Sälen Anschlussstellen für vier Sauerstoffflaschen und verlegte die entsprechenden Rohrleitungen. Für den Aufwachraum, der gerade erst gebaut wird, bereitete er schon mal die Rohrleitung vor. Die eingebauten Anlagekomponenten waren eine Spende des deutschen Herstellers.
Für die Endversorgung der Patienten spendeten die Kliniken Südostbayern Sauerstoffmasken, Sauerstoffbrillen, Sauerstoffleitungen, Überleitungskanülen, mehrere Stethoskope, Blutdruckmessgeräte, Beatmungsbeutel und Infusionsständer sowie ein Pulsoxymeter. Eine Firma steuerte Sauerstoffmasken für Kinder und Erwachsene sowie Nasenbrillen bei.
Bereits im Februar und März hatte ich Böhm vor Ort in Kibosho über die Vorplanung informiert. Mitte des Jahres wurden die vielen Kartons, eine große Holzkiste mit der Technik sowie weitere vom AKO bereit gestellte Ausrüstung in einen Übersee-Container verpackt und nach Tansania verschifft.
Anfang Oktober reiste Böhm nach Kibosho, um die Anlage zu installieren. Der Container war gut angekommen. Außerdem fand er dank des Engagements von AKO-Vorsitzendem Hans Siemer einen neu errichteten Stellplatz für die Sauerstoffflaschen und die Installation der Druckmindereinheit vor.
Nach Absprache mit dem verantwortlichen Chirurgen und stellvertretenden Chefarzt Dr. Mtschome konnte die Planung beginnen. Die Bauarbeiten mussten mit dem OP-Plan abgestimmt werden, damit möglichst wenig Belastung durch Lärm und Schmutz entstand.