Grassau – Wie Bürgermeister Rudi Jantke in der Jahresabschlusssitzung erklärte, wird es wegen des Baugebiets an der Adersbergerstraße in Rottau bald eine Bürgerbefragung geben. Auch die Gespräche mit den Investoren im Grassauer Gewerbepark sollen fortgeführt werden.
Größte Baumaßnahme des Jahres wird der Neubau der Turnhalle. Im Frühjahr wird zunächst die alte Turnhalle abgerissen. Wie Jantke berichtete, wurde schon von mehreren Seiten nach einer Abrissparty gefragt.
Ein weiteres Bauvorhaben ist die Erweiterung der Feuerwehr-Fahrzeughalle. Die Bauleitplanung ist abgeschlossen, so dass es im Frühjahr losgehen kann. Erschlossen wird das neue Mischgebiet an der Mietenkamer Straße, ehemals Minigolfplatz, für Gewerbe-, Büro und Wohnbebauung. Für Straßensanierungen sind 2018 circa 140000 Euro eingeplant. Die Kinderspielplätze in Rottau und in Grassau an der Sportanlage werden für 20000 Euro ergänzt, und der Grassauer Friedhof bekommt eine weitere Urnenwand.
Die Sonderausstellung im Museum „Salz und Moor“ im Klaushäusl wird sich heuer in Kooperation mit dem Ökomodell und dem Naturpavillon Übersee mit der „Tiroler Ache“ beschäftigen.
Zudem gibt es wieder einiges zu feiern. Neben dem Gaufest in Rottau wird die neue Partnerschaft mit Rognonas (Südfrankreich) begründet. In Mietenkam muss nach dem Blitzeinschlag des vergangenen Jahres ein neuer Maibaum aufgestellt werden. Zudem stehen die traditionellen Märkte Georgi- und Michaeli-Markt, die „Lange Nacht“ und der Grassauer Advent im Kalender.
Personelle Änderungen im Rathaus gab Jantke bekannt: Horst Lehnert ist im Ruhestand; neue Standesbeamtin ist Angelika Schablicki. Und da auch der bisherige Verwaltungschef Robert Höpfner in den Ruhestand ging, ist Peter Enzmann neuer Geschäftsführer. Seine ehemalige Aufgabe als Kämmerer übernimmt Tobias Gasteiger, und das Aufgabengebiet von Gasteiger geht an Markus Eisenkolb über. Lobend erwähnte Jantke das gute Klima im Gemeinderat. „Ein Voranbringen ist nur in einem Klima des gegenseitigen Respekts möglich“, betonte er und ergänzte, dass „die Absicht, immer das für die Gemeinde und damit für die Bürger Bestmögliche zu erreichen“, alle Räte eine.