Kronasthaus
Kleinod wird bald wieder geöffnet
Der Mietvertrag ist unterschrieben. Bürgermeister Jürgen Seifert bezeichnete die Brüder Christoph (links) und Luitpold Müller als ideale Pächter für die Gastronomie im Erdgeschoss des Kronasthauses. Der Vertrag gilt ab Juli, dann soll zügig umgebaut und ein paar Wochen später eröffnet werden. Das denkmalgeschützte, über 400 Jahre alte Gebäude mit den markanten Fensterläden (im Hintergrund) auf dem Marktplatz gehört der Gemeinde seit 2017. Foto Berger
Kaum ein anderes altes Gebäude in Prien sticht so ins Auge. Das über 400 Jahre alte Kronasthaus am Marktplatz fällt von außen vor allem durch seine Fassadenmalereien auf. Im Innern war es längere Zeit ruhig. Das soll sich ändern. Die Gemeinde hat Pächter für die Gastronomie im Erdgeschoss gefunden und will im ersten Stock noch heuer für eine Gemäldeausstellung umbauen.
Prien – Das über 400 Jahre alte Haus verdankt seinen Namen Kistler (Schreiner) Johann Georg Cronast, der es 1709 kaufte. Im Laufe der Jahrhunderte veränderte sich das Angebot. 1990 schloss die Familie Kronast dann ihren traditionsreichen Laden mit Antiquitäten, Tabakwaren und Spirituosen.
Das Haus