Gstadt – Das wilde Parken an der Ortseinfahrt von Gstadt aus Richtung Gollenshausen monierte Jakob Strasser in der Bürgerversammlung. Die Zahl der Autos auf dem Grünstreifen an der Staatsstraße werde immer größer, die Gefahrensituationen häuften sich nach Strassers Beobachtungen durch Ein- und Auspark-Manöver an der viel befahrenen Staatsstraße.
Bürgermeister Bernhard Hainz pflichtete Strasser voll und ganz bei. Die Gemeinde sei seit längerer Zeit bemüht, eine Lösung zu finden. Obwohl in Gstadt genügend Parkplätze vorhanden seien, versuchten die Besucher, sich die Parkgebühr zu sparen. In Absprache mit dem Straßenbauamt Rosenheim, das für Staatsstraßen zuständig ist, werde jetzt versucht, durch eine Bepflanzung mit Heckenrosen das Parken dort unmöglich zu machen.
Appell an Vernunft der Hundebesitzer
Ilse Laufer monierte im Rückblick auf den vielen Schnee Anfang des Jahres, dass Straßen wegen parkender Autos mitunter nicht geräumt werden konnten. Außerdem hätten Räumfahrzeuge Schnee auf Gehwege geschoben, die zuvor von den Grundeigentümern geräumt worden waren.
Zweiter Bürgermeister Sepp Gartner erwiderte, dass die Gemeinde mit dem Bauhof und vielen ehrenamtlichen Kräften in mehreren Aktionen versucht habe, die größte Schneelast in den Ortsteilen zu beseitigen.
Franz Summerer forderte die Gemeinde auf, Hecken gebührenpflichtig selbst zurückzuschneiden, die in Gehwege und Straßen ragen, wenn die Eigentümer dies nicht selbst tun.
Der Bürgermeister appellierte an die Vernunft der Hundebesitzer, volle Hundekot-Beutel nicht einfach in die Landschaft zu werfen, was schon des Öfteren beobachtet worden sei.
Sandra Reif regte an, am Strandbad in Gollenshausen Fächer zur Verfügung zu stellen, in denen Badegäste Wertsachen und andere Gegenstände lagern können.
Der Gemeinderat wird sich nun in einer seiner nächsten Sitzungen mit den Diskussionsbeiträgen befassen.