Martina Gaukler tritt an

von Redaktion

CSU stellt Bürgermeisterkandidatin in Staudach-Egerndach

Staudach-Egerndach – Die Parteien CSU, Freie Wähler, Unabhängige Wählergruppe und Wahlgemeinschaft, werden am 15. März mit einer Gemeinschaftsliste zur Wahl antreten. Darauf einigten sich die Wählergruppen in der von CSU-Ortsvorsitzendem Franz Heigenhauser einberufenen, gemeinsamen Versammlung. Auch soll gemeinsam ein Bürgermeisterkandidat unterstützt werden.

In der CSU-Ortsversammlung wurde dann Martina Gaukler als Bürgermeisterkandidatin vorgeschlagen. Die 44-jährige Staudach-Egerndacherin blickt auf ihre erste Amtsperiode als Gemeinderätin und Bürgermeisterstellvertreterin zurück. Die gelernte Bankkauffrau und Berufsberaterin in der Agentur für Arbeit ist verheiratet und hat zwei Söhne. „Ich möchte, dass die Gemeinde so liebenswert bleibt, wie sie ist“, erklärte sie bei der Vorstellung.

Gerade in einer kleinen Gemeinde müsse man zusammenhalten und diesen Zusammenhalt auch in den Vereinen stärken. Viele Gemeinschaftsprojekte, sei es der Moorrundweg, der in bürgerlichem Engagement realisiert werden konnte, oder auch der Weihnachtsmarkt, der ausschließlich von den Vereinen gestaltet wird, sind gute Beispiele. Dennoch gebe es auch Themen, denen sich der Gemeinderat in den nächsten Jahren widmen müsse.

Unter anderem möchte er sich dem Thema „Mauth“, einem seit Jahren verwaisten Wirtshaus, das unter Denkmalschutz steht, aber immer mehr dem Verfall preisgegeben wird, annehmen. Ein großes Thema wird auch der Tourismus sein. Man habe sich mit der GKU mit mehreren Achentalgemeinden zusammengeschlossen, allerdings fehle es an Übernachtungsmöglichkeiten in der Gemeinde. „Der Tourismus bringt viel Wirtschaftskraft in die Gemeinde. Ohne diesen könnten viele Einrichtungen, die auch Einheimische nutzen, nicht gehalten werden“, erklärt Martina Gaukler.

Sehr wichtig sei ihr das Vereinsleben und die dort hervorragend geleistete Jugendarbeit zu unterstützen. Ein Thema, das auch an der kleinen Gemeinde in den nächsten Jahren nicht vorübergehen wird, ist der Umgang mit umweltfreundlicher Energie. Auch in diesem Bereich möchte sich Martina Gaukler einsetzen.

Die Aufstellungsversammlung mit Nominierung der Kandidaten für die Gemeinschaftsliste ist am 15. November um 19.30 Uhr im Gasthof „Zum Ott“.

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