Traunstein – Mit künftig 120000 statt 60000 Euro im Jahr verdoppelt der Landkreis die Mittel zum Schutz der Hochmoore, für Blühwiesen und für den Vertragsnaturschutz.
Das entschied der Kreisausschuss unter Leitung von Landrat Siegfried Walch einstimmig am Dienstag. Mit dem Geld sollen primär Moorgrundstücke, die durch Wiedervernässen renaturiert werden können, erworben werden.
Voraussetzung für solche Maßnahmen sind allerdings Flächen gewisser Größe. Häufig befinden sich kleine Areale in Privatbesitz und liegen brach, wie Manfred Mertl von der Unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt berichtete. Waltraud Wiesholler-Niederlöhner (SPD) erinnerte an die guten Erfahrungen der Stadt Traunstein beim Renaturieren der 100 Hektar großen Moorlandschaft „Pechschneid“. Nach geplanten Biotopverbünden erkundigte sich Willi Geistanger (Bündnis 90/Die Grünen). Man unternehme Versuche, schaffe es als Landkreis nicht allein, brauche dazu den Freistaat und die EU. Notwendig wäre ein offizieller Gebietsbetreuer, den man anstrebe.kd