Rimsting – Die Neujahrsausstellung in Rimsting des Jahres 2019/2020, in der Weihnachts- und Neujahrszeit, findet zum ersten Mal nach 45 Jahren nicht statt. Grund ist, dass die Organisatorin Johanna Arends, Vorsitzende des Kultur- und Heimatkreises Rimsting, wegen Überlastung nicht mehr bereit ist, die ganzen Vorbereitungsaufgaben für die diesjährige Ausstellung zu übernehmen.
Schon in der diesjährigen Bürgerversammlung hatte Bürgermeister Josef Mayer als Schirmherr der Ausstellungen dazu aufgerufen, dass sich ein Bürger als Nachfolger für die Vorsitzende des Kultur- und Heimastkreises, der auch die Neujahrsaustellungen organisiert, melden solle. Gemeldet habe sich jedoch keiner, so Arends, die die Ausstellungen seit 18 Jahren vorbereitet. Im Gespräch mit der Chiemgau-Zeitung erklärte Arends, dass sie seit 18 Jahren die Neujahrsausstellungen fast allein organisiert und vorbereitet habe: Sie habe leider so wenig Mithelfer gehabt. Sie finde auch trotz intensiver Suche keinen Nachfolger, erklärte sie. Ihr werde es einfach zu viel, so Arends. Allerdings habe sie mit den Ausstellern stets ein gutes Verhältnis gehabt.
Dankbar war sie der Gemeinde gegenüber, die sie einen Nachfolger zu finden tatkräftig unterstützte. Offen ließ sie allerdings, ob sie – wenn sich ein geeigneter Rimstinger Nachfolger finden würde und sie mehr Unterstützung bekäme – für die Organisation der Ausstellung im Jahre 2021/2022 wieder zur Verfügung stehen würde.
Für die Gemeinde und Aussteller, ist der Ausfall der diesjährigen Neujahrsausstellung sehr schade. In der Weihnachts- und Neujahrszeit war sie ein Highlight für die Kulturschaffenden Rimstings. Sie zeigte in den 44 Jahren ein breites Spektrum von Gemälden, Kunstwerken, Kunsthandwerksprodukten und Fotografen einheimischer Künstler. Es beteiligten sich sehr gerne sowohl professionelle Künstler, wie auch Freizeit- und Nachwuchskünstler. Auch die Grundschule und die Kindergärten beteiligten sich jeweils mit gemalten Bildern.th