Rimsting – Die Bundesregierung dringt darauf, dass bestehende Mobilfunkmasten auch für weitere Betreiber verwendet werden. In der jüngsten Bürgerversammlung in Rimsting wurde dazu ein passender Vorschlag vorgetragen, dass der schon seit längerer Zeit bestehende Funkmast der Deutschen Bahn am ehemaligen Bahnhof auch für andere Mobilfunkanbieter zur Verfügung gestellt werden solle. So könnte eine bessere Versorgung im Bahnhofsgebiet erreicht werden, wurde erklärt. Im Rahmen der Behandlung von Anregungen aus der Bürgerversammlung soll dieser Vorschlag untersucht werden. Der Gemeinderat beauftragte die Verwaltung, bei der Deutschen Bahn nachzufragen, ob es eine diesbezügliche Möglichkeit gibt.
Wohnlage entscheidet über Funkqualität
Bürgermeister Josef Mayer erinnerte in der jüngsten Sitzung in Rimsting daran, dass der Gemeinderat den Anregungen der Bürger nachgekommen sei, sich als Gemeinde nicht an der Suche nach Mobilfunkmasten zu beteiligen, was schließlich auch in einem Bürgerentscheid manifestiert worden sei. Jetzt würden sich aber Forderungen der Bürger mehren, die Gemeinde möge sich um ein besseres Mobilfunknetz bemühen, so Mayer. Dazu stellte der Rathauschef fest, dass die Gemeinde dafür nicht zuständig sei. „Letztlich könnte sich jede Firma und jeder Bürger dadurch helfen, dass eine Antenne auf das eigene Dach gebaut wird“. Es sei jedoch bekannt, dass ein solches Vorgehen, wegen zu erwartender Einwände der Mobilfunkgegner, keiner gerne machen wolle. Eine schlechte Mobilfunkverbindung hänge schließlich aber je nach Lage des Wohnhauses vom Anbieter ab, so der Bürgermeister. In der Bürgerversammlung ging es jedoch nicht nur um das Thema Mobilfunk, sondern auch der Verkehr stand erneut im Mittelpunkt.
Anzeigegerät kommt im Frühjahr
Den Vorschlag eines Bürgers, die Gemeinde möge am Ortsausgang der Endorfer Straße wegen des dort immer schneller werdenden Verkehrs ein fest installiertes Geschwindigkeitsmessgerät anbringen, lehnte der Gemeinderat vorerst ab. Es müsste dann auch für die Gegenfahrbahn ein Gerät installiert werden, wurde argumentiert.
Als Alternative soll im Frühjahr ein Anzeigegerät der Gemeinde für mehrere Monate im Wechsel ortsein- und ortsauswärts aufgestellt und danach ausgewertet werden.