Rottau –Nach dem Gewinn des Kreisentscheids beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ im September trafen sich Mitarbeiter der Rottauer Arbeitskreise mit den Leitern des Bezirksentscheids, Stephan Schmöger und Bettina Göttl vom Gartenbauzentrum Bayern Südost, im Gasthaus Messerschmied.
Bevor Schmöger Informationen zum laufenden Wettbewerb bekannt gab, fand er lobende Worte für die Rottauer, die 1973 Bundessieger waren im Vorgängerwettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“.
Der bayerische Teil des Wettbewerbs mit Kreis-, Bezirks- und Landeswettbewerb läuft über drei Jahre. Im ersten Teil nahmen 155 Dörfer teil, davon 14 aus Oberbayern. Von diesen 14 Teilnehmern kamen vier in den Bezirksentscheid, darunter Rottau.
Die zehnköpfige Jury wird Rottau an einem Tag zwischen dem 13. und 17. Juli 2020 besuchen. Dabei beurteilen sie das Dorf wie bisher in fünf Kategorien. Und es wird entschieden, ob Rottau einer von den zwei Teilnehmern für den Landeswettbewerb vorgeschlagen wird.
Die Besichtigung
wird zweieinhalb Stunden dauern
Diese Besichtigung dauert zweieinhalb Stunden. Schmöger bezeichnete es als Ziel dieses Abends, dass alle teilnehmenden Dörfer auf dem gleichen Wissensstand stehen.
Bevor Schmöger Vorschläge für den Bezirksentscheid gab, beschrieb er die Broschüre beim Kreisentscheid als hochwertig und informativ. Die Rottauer müssten Fragen klären: „Wo sind unsere Stärken? Wo sind wir besser als andere?“ Die Antworten auf diese Fragen, muss dann der Jury in Schwerpunkten präsentiert werden.
Die Eigenleistungen der Bürger werden von der Jury „sehr positiv bewertet, sie muss also besonders herausgestellt werden“, betonte Schmöger. Dabei bewährt habe sich, Vorher-Nachher-Situationen aufzuzeigen. Schmöger empfahl auch, kompetente Leute als Ansprechpartner für Juroren zu bestimmen, auf Tafeln Besonderheiten zusammenzustellen und gelebtes Brauchtum zu zeigen.
Bei der Zusammenfassung sei Visualisierung besser als Reden. Wichtig fände er es, beim Gang durch das Dorf einen tragbaren Lautsprecher mitzuführen und einen „Wadlbeißer“, der Trödler antreibt.
Abschließend überraschte Schmöger mit seiner Aussage, dass man sich bei den bayerischen Wettbewerben Erfolge ehrlich erarbeiten kann, während beim Bundeswettbewerb viel Glück dazu gehöre.
Wer noch bereit ist, bei einem der Rottauer Arbeitskreise für den Wettbewerb mitzuarbeiten, könne sich bei ihm melden, erklärte Hias Hofmann vom Tourismus- und Heimatverein.