Inzell – Inzells Bürgermeister Hans Egger durfte wieder viele Neubürger beim Empfang im gut gefüllten Ernst- Rappel-Saal im Inzeller Rathaus persönlich per Handschlag begrüßen. 258 neue Einwohner haben seit 1. Januar bis Oktober ihren Wohnort nach Inzell verlegt (darunter auch Geburten und Asylbewerber) und der Rathauschef konnte viele von ihnen zur Information vor Ort willkommen heißen.
Ein Ort mit vielen Angeboten
Zur Eröffnung, wie auch nach Ende der Präsentation zum gemütlichen Teil, spielten die Geschwister Hundmayer, die ihr Instrument in der Cajetan Adlgasser Musikschule in Inzell erlernten, zur Unterhaltung der Gäste. Hans Egger stellte ihnen den Ort kurz vor und erläuterte den Neubürgern das Inzeller Wappen und Wissenswertes über Inzell. Die verschiedenen Einrichtungen über Kindergarten, Schule, Bücherei und die Cajetan Adlgasser Musikschule, aus der schon viele gute Musiker hervorgingen, wurden nahegebracht. Darüber hinaus gab das Gemeindeoberhaupt einen Einblick über die Möglichkeiten, sich sportlich zu betätigen. Als Besonderheit nannte er die Max-Aicher-Arena, in der mit Eisschnelllauf, Eishockey und Eisspeedway einiges geboten ist. In diesem Zusammenhang machte der Bürgermeister gleich Werbung für die deutsche Meisterschaft im Eisschnelllauf und die Eisspeedway-WM im nächsten Jahr.
Wichtig sind in Inzell für die Bürger aber auch der Badepark mit Naturbadesee, Hallenbad und Sauna, das 80 Kilometer umfassende Loipennetz und die vielen Wanderwege, die der Gesunderhaltung und dem Wohlbefinden der Bürger dienen. Von großer Bedeutung ist für Egger auch das einwandfreie Trinkwasser, das seit 2013 unbehandelt aus der Laubau kommt. In Inzell sind neben dem Tourismus, die Landwirtschaft, das Handwerk und die Dienstleistungen die tragenden Säulen. Die Ortsvereine sorgen für eine lebendige Dorfgemeinschaft. Inzell steht somit für hohe Lebensqualität und ein enormes Freizeitangebot, mit einem umfangreichen Sportangebot im Sommer wie im Winter.
Im Anschluss hatten die Neu-Inzeller noch Gelegenheit, mit den Verantwortlichen und auch untereinander das ein oder andere Gespräch zu führen. Verschiedenste Gründe gaben den Ausschlag für die Gemeinde Inzell; Beruf und Lebensqualität waren oftmals ausschlaggebend.
Ein Reiseveranstalter, der beruflich in Traunstein zu tun hat, ist mit seiner Frau aus Bergen nach Inzell gezogen: „Wir wollten am Alpenrand wohnen und haben jetzt hier ein Haus gefunden. Uns gefällt es sehr gut in Inzell, denn man hat mit Wandern, Berggehen und Langlaufen viele Möglichkeiten, sich in der Natur zu bewegen. Alle sind sehr offen und bodenständig und das schätzen wir.“
Ein älteres Ehepaar, das zuvor 47 Jahre in Miesbach lebte, ist wegen der Tochter nach Inzell gezogen: „Hier wollen wir auch bleiben. Man hat alles, was man braucht, von den Lebensmitteln, über ärztliche Versorgung, Apotheke bis zum Schwimmbad“. Seit letztem Jahr wohnt auch ein Ehepaar aus Bad Reichenhall in Inzell. „Wir haben 25 Jahre in Reichenhall gewohnt und unser Haus jetzt an eine junge Frau verkauft. Die Lebensqualität hier in Inzell ist sehr hoch, etwa wegen der ausgezeichneten Luft und deshalb sind wir hier her gezogen“. wet