Finanzentwicklung ist positiv

von Redaktion

Nachtragshaushalt in der Gemeinde Grassau verabschiedet

Grassau – Die gute finanzielle Entwicklung der Gemeinde hält weiter an. Im Nachtragshaushalt, der einstimmig in der jüngsten Marktgemeinderatssitzung beschieden wurde, zeigt sich die weiterhin positive Entwicklung. Sehr erfreulich sei der Nachtragshaushalt, betonte Bürgermeister Rudi Jantke (SPD). Personelle Änderungen machten den Nachtrag erforderlich.

Wie Jantke mitteilte, konnten die Einnahmen aus der Gewerbesteuer um eine Million von 1,9 auf 2,9 Millionen Euro erhöht werden. Auch die Schlüsselzuweisung ist um 225000 Euro auf 2,2 Millionen Euro gestiegen. Die Einnahmen aus dem Grundsteueraufkommen haben sich auf 180000 Euro verdoppelt. Somit müssen aus der allgemeinen Rücklage nur 1,5 Millionen anstatt 3,3 Millionen Euro entnommen werden. Der Rücklagenbestand beträgt damit 3,8 Millionen Euro und der Schuldenstand 2,5 Millionen Euro. „Wir sind weiterhin faktisch schuldenfrei“, betonte der Rathauschef. Laufende Vorhaben, wie das Schulprojekt und der Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses in Rottau können realisiert werden.

Aber auch die Planungen im sozialen Wohnungsbau und für einen neuen Kindergarten seien möglich. Laut Jantke bleibt die Gemeinde bis 2022 rechnerisch schuldenfrei, vorausgesetzt die wirtschaftliche Lage verändert sich nicht.

Kämmerer Tobias Gasteiger stellte die positiven Entwicklungen in den Steuereinnahmen vor. Im Abgleich zwischen Schulden und Guthaben ergebe sich ein Pro-Kopf-Guthaben von 190 Euro. Der Gesamthaushalt der Gemeinde steigt von 22,6 auf 23,4 Millionen Euro. Der Verwaltungshaushalt vergrößert sich von 14,8 auf 16,4 Millionen Euro und der Vermögenshaushalt verringert sich von 7,8 auf sieben Millionen Euro. tb

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