Heimatmuseum zeigt die andere Lüdicke

von Redaktion

Ausstellung der Grande Dame der Chiemgauer Kunstszene wird heute, Freitag, eröffnet

Prien – Zum 100. Geburtstag der Grand Dame der Chiemgauer Nachkriegskunstszene, Marianne Lüdicke, ist eine Sonderausstellung im Priener Heimatmuseum gewidmet. Eröffnet wird diese am heutigen Freitag.

Die am 18. Oktober 1919 in Frankfurt am Main geborene und am 18. August 2012 in Marquartstein verstorbene Bildhauerin ist weit über die Grenzen des Chiemgaus und Bayerns hinaus bekannt.

Über 70 Jahre lebte und arbeitete sie als freischaffende Bildhauerin in Weisham bei Bernau.

In Bescheidenheit und in aller Zurückgezogenheit, gleichzeitig aber als immer treibende Kraft innerhalb der Künstlerschaft, entstand ein gewaltiges Werk, von dem ein großer Teil nach ihrem Tod in den Besitz der Kunstsammlung der Marktgemeinde Prien überging.

Mit ihren Plastiken, wie der Gruppe „Begegnungen“ vor dem Priener Rathaus, entstanden 1983, oder der Gruppe „Wasserspaß“ ist sie im öffentlichen Raum stets gegenwärtig. Die Ausstellung „Die andere Marianne Lüdicke“, in der zum Teil bisher noch nie gezeigte frühe Arbeiten und Zeichnungen der Jahre 1945 bis 1965 gezeigt werden, wird am heutigen Freitag um 19 Uhr eröffnet.

Zu sehen ist sie bis 2. Februar an den vier Adventswochenenden Freitag, Samstag, Sonntag 14 bis 18 Uhr, dann vom 23. Dezember bis 12. Januar täglich von 14 bis 17 Uhr, außer am 24., 25. und 31. Dezember.

Anschließend bis 2. Februar immer Freitag, Samstag, Sonntag von 14 bis 17 Uhr.

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