Unterwössen – Die Oberwössner Wählergruppe (OWG) hat in ihrer Aufstellungsversammlung für die Kommunalwahl die Gemeinderatskandidatenfestgelegt. Barthl Irlinger, derzeit Zweiter Bürgermeister, wird sich erneut zur Wahl stellen; die noch amtierenden Gemeinderäte Andreas Voit, Claudia Schweinöster und Dr. Dieter Stein kandidieren nicht mehr für die OWG.
Überrascht suchte Balthasar Haßlberger nach Worten, als am Ende die fertige Liste in der Reihenfolge der Kandidatenstimmen stand. Er war zunächst mit 76 Stimmen gleichauf mit Walter Bauer junior, hatte sich aber in der Stichwahl um den vordersten Listenplatz durchgesetzt.
36 Teilnehmer waren
stimmberechtigt
Unter den rund 50 Teilnehmern, die zur Sitzung ins Schulhaus gekommen waren, waren auch Mitglieder und Gemeinderäte anderer Parteien. 36 waren stimmberechtigt. Wahlleiter Andreas Voit stellte eine Kandidatenliste vor, die aus der Diskussion innerhalb der OWG entstanden war. 16 Positionen hatte diese Liste, 16 Sitze ist der Unterwössner Gemeinderat stark. Nachdem Voit in der Sitzung um weitere Kandidaten geworben hatte, kam noch ein weiterer dazu.
Im ersten Wahlgang hatte jeder Teilnehmer 16 Stimmen; maximal drei durften pro Kandidat vergeben werden.
„Wir haben eine gute Mischung auf der Liste. Es freut mich insbesondere, dass auch Landwirte darunter sind. Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass sich die jüngere Generation im Dorf mehr für die OWG engagieren würde“, so Irlinger nach der Aufstellung.
Zu Beginn der Sitzung hatte Irlinger gefragt, ob es noch zeitgemäß sei, die 1972 gegründete Oberwössner Wählergruppe zu erhalten. Im Kreis der Wählergruppe heiße die Antwort „Ja“, so Irlinger.
„Wir sind die Ansprechpartner für Bürger und Bürgerinnen und ihre Anliegen. Ihnen zuzuhören ist unsere Aufgabe auf der Straße, in den Vereinen, an den Stammtischen.“ Gute Argumente seien der Schlüssel zum Erfolg.
Irlinger: „Wir sind keine Einzelkämpfer, sondern Mannschaftsspieler im Sinne unserer Bürger.“
Von den Anliegen, denen sich die OWG nach der Kommunalwahl 2014 verschrieben hatte, könne man so manches als erledigt abhaken, so Irlinger weiter.
Die Wartezeit während der Listenwahl verkürzte Andreas Greimel mit seinem Lichtbildervortrag „Bilder der Heimat“, wofür er kräftigen Applaus bekam.