Grassau/Rottau –Gut besucht mit überwiegend jungen Leuten war die Jahresversammlung der Allgemeinen Einwohnerschaft Rottau im Gasthaus Messerschmied. Dabei wurden auch die Kandidaten für die Kommunalwahl in Grassau bestimmt. Die Liste führen der Dritte Bürgermeister Manfred Huber und Gemeinderat Thomas Hofmann an. Der Dritte Rottauer Gemeinderat Christian Buchner tritt bei der Wahl nicht mehr an.
Den Rückblick auf die laufende Wahlperiode begann Huber mit dem sehr erfreulichen Ergebnis bei der letzten Wahl, dabei erhielt die Allgemeine Einwohnerschaft fast 8000 Stimmen und war damit drittstärkste Kraft im Gemeinderat. Ausführlich sprach er über die Maßnahmen, die in Rottau von der Allgemeinen Einwohnerschaft angeregt wurden. Das große Baugebiet West bezeichnete er als das „kontroverseste Thema der Wahlperiode“.
Der Bau des neuen Feuerwehrhauses in Rottau beginnt im nächsten Jahr. Einen positiven Zwischenstand konnte er zum geplanten Bau des Probenraums für die Dorfmusi beim Pfarrheim vermelden: Es fehle nur noch eine Zustimmung vom Ordinariat, alles sonst sei erledigt.
In seinem Ausblick versprach Huber, dass sich die Partei auch weiterhin für den Erhalt des dörflichen Charakters von Rottau einsetze und die Vereine unterstützen. Dazu sei der ständige Kontakt mit den Bürgern erforderlich, um, falls notwendig, Handlungsbedarf zu erkennen. Er lobte die Rottauer für ihre „bewundernswerte Kinder- und Jugendarbeit“ in den Vereinen und für die „gewaltigen Leistungen“, die sie ehrenamtlich verrichten.
Vor der Aufstellung der Kandidatenliste erklärte Huber, wie wichtig es sei, dass drei Gemeinderäte von der Allgemeinen Einwohnerschaft gewählt werden, weil nur dann in allen Ausschüssen ein Rottauer vertreten ist.
Huber beschrieb die Liste als ausgewogen und jung und dabei sei die ganze Dorfgemeinschaft vertreten. Das Motto könne lauten: „Aus Rottau für Rottau“. Jetzt müsse nur noch das Wahlprogramm erarbeitet werden. Bis Ende Januar können alle Vorschläge für die Dorfgemeinschaft abgegeben werden. Schon an diesem Abend gab es zwei Vorschläge, nämlich man solle versuchen, einen Arzt nach Rottau zu bekommen, eventuell in das neue Gewerbegebiet, und man solle einen Bürgerbus anschaffen, möglicherweise mit ehrenamtlichen Fahrern.