Ruhpolding – „Wir sind traurig über den Anschlag in Halle und solidarisieren uns mit den Opfern und der jüdischen Gemeinde dort“ – so war auf dem Plakat in der Pfarrkirche zu lesen, mit dem sich das Gremium mit den Opfern des Attentates solidarisierte. Erfreulich viele Kirchenbesucher nahmen die Gelegenheit wahr, sich mit einer Unterschrift auf dem Plakat dieser Aktion anzuschließen. Wie der Pfarrgemeinderatsvorsitzende Manfred Hartl nun bei der jüngsten Sitzung mitteilte, sei die Maßnahme beendet worden und jetzt gehe es darum, wie man das Ergebnis der Aktion der jüdischen Gemeinde in Halle übermitteln solle. Zur Erinnerung: Der Anschlag in Halle am 9. Oktober war der Versuch eines Massenmordes an Juden am Jom Kippur. Dieses Attentat rief den Pfarrgemeinderat auf den Plan, der spontan eine Unterschriftenaktion startete, die auf dem selbst gefertigten Plakat an der Rückseite der Kirche durch die Besucher möglich war. Wie die Solidaritätsbekundung nun nach Halle übermittelt werden soll, steht noch nicht fest. hab