Wie ein Wort den Lauf der Geschichte änderte

von Redaktion

„Weihnachten – das Wort allein“: Ein Spiel von Regina Zeißl

Schleching Nach den vielbesuchten Aufführungen vor drei Jahren, wurde das Spiel „Weihnachten – das Wort allein“ von Regina Zeißl erneut in der Raitner Kirche gezeigt. Ein Spiel, bei dem den „Weihnachtsmenschen“ ein Spiegel vorgehalten wird und der Zuschauer hinund hergerissen ist zwischen amüsiert sein, ob der originellen Dialoge in bayerischer Mundart und betroffen sein über die dargestellte fehlende Moral in der Adventszeit.

Wechselnde
Perspektiven

Die Perspektive der Protagonisten wechselt zwischen der Zeit damals in Bethlehem und dem Jetzt. Es treten auf: Der berühmte Wirt von Bethlehem (Vitus Mittermayer), der mit einem abweisenden Wort die Welt veränderte, der Geschäftsmann (Peter Steiner), der den Kunden nur das Geld aus der Tasche ziehen will, das Kind (Sophia Wimmer), das unter der Trennung der Eltern leidet und die Hausfrau (Johanna Steiner), der es nur ums Putzen, ums Geld und Neid erzeugen geht. Ein Hirte (Otto Zaiser) ist von diesen Verhaltensweisen erschüttert, kann die anderen Menschen nicht verstehen und wendet sich mitfühlend an Maria (Julia Schäfer) und Josef (Florian Stopfer) und versucht zu helfen, indem er ihnen den Weg zu einer Krippe zeigt.

Die Laienschauspieler zeigten mit dem Spiel eine halbe Stunde Menschlichkeit mit all ihren Facetten, die den Zuschauer mit einem versöhnlichen Ende in die Adventszeit entließ. Gespielt wurde für einen guten Zweck, der Erlös der Spenden geht an die Brückenschwestern vom Netzwerk Hospiz Traunstein, die ihre Arbeit persönlich vorstellten (Sandra Maisch, Stefanie Appel).

Wie auch beim letzten Mal sorgte die Raitner Dorfgemeinschaft für eine tolle Atmosphäre auf dem Kirchbichl mit Schwedenfeuer, Glühwein, Punsch und selbst gebackenen Köstlichkeiten. Die Einnahmen hier gehen an die Aktion „Helft uns helfen“, die bedürftige Menschen im Achental unterstützt. wun

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