Winterwald: Premiere im Lichterschein

von Redaktion

Artistik, Feuer und Leuchtshow am Wendelsteinpark – Eisfläche soll noch kommen

Prien – Eine Oase und einen Platz für eine Auszeit vom hektischen Trubel der Vorweihnachtszeit, das soll er sein: Priens erster Winterwald. Gestern Abend wurde er offiziell eröffnet. Dabei fehlte für Bürgermeister Jürgen Seifert nur noch eines: „Schnee.“ 21 Bäume zieren den Wendelsteinpark auf ganz unterschiedliche Art und Weise. In den vergangenen Wochen haben an der Dekoration Buben und Mädchen aus Kindergärten und Schulen fantasievoll gebastelt.

Prämierung der schönsten Bäume

Die drei schönsten und fantasievollsten Bäume wurden bei der Eröffnung prämiert. Der Sieger – gut zu erkennen anhand eines Komets an der Spitze – wurde von den Buben und Mädchen des Kinderhorts „Wirbelwind“ gestaltet. Der zweite Platz ging an die Umwelt-AG des Ludwig-Thoma-Gymnasiums. Den dritten Rang belegte die Klasse 5a der Chiemsee-Realschule.

Projekt ist ein Wunsch aus den Bürgerreihen

Die Bäume sind in einem großen Rund angeordnet. Warum? Das erklärte Andrea Hübner, Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH, mit Vorfreude: „Wenn es kalt genug ist und Schnee liegt, soll in die Mitte eine Eisfläche kommen.“ Damit wäre dann auch der zweite Baustein des Mottos „Feuer – Eis – Fantasie“ erfüllt.

Den dritten Aspekt, das Feuer, hatte der Künstler „Mad Hias“ gleich selbst im Gepäck: Er begeisterte die Zuschauer mit Jonglage sowie einer Feuer- und Leuchtshow. Dabei schoss er regelrecht ein blaues Diablo-Jojo in den Nachthimmel, um es gekonnt wieder aufzufangen und ließ die Funken mit Feuerstäben und -kugeln sprühen. „Ahs“ und „Ohs“ der Kinder waren ihm dabei sicher.

Hübner zufolge geht mit dem Winterwald ein Wunsch der Priener in Erfüllung, die sich den Wendelsteinpark belebter und besser eingebunden wünschen. „Wir wollten etwas für die Bürger schaffen und haben dabei ihre Anregungen aufgenommen“, erklärte die Prien Marketing-Geschäftsführerin. Gleichzeitig würdigte sie den Einsatz aller Partner und Baumpaten sowie ihres Teams, ohne die das Projekt nicht möglich gewesen wäre.

Der Winterwald sei zudem keine Konkurrenz zum Christkindlmarkt, sondern eine Ergänzung und besteche gerade im Januar mit zahlreichen Aktionen (siehe Kasten).

Bei einer Tasse Glühwein oder Punsch standen die Besucher dann noch nach den Darbietungen gesellig beieinander. Dabei wurde aber auch der ein oder andere Wunsch nach wärmenden Feuerstellen oder Sitzgelegenheiten laut.

Das weitere Winterwald-Programm

Donnerstag, 19. Dezember und 23. Januar: 18 bis 21 Uhr eiskalte Kunst – Kunstvolle Werke gezaubert aus einem einzelnen Eisblock mit Christian Staber.

Freitag, 3. Januar: 15 bis 20 Uhr Basteln mit Robert Urban, geeignet für Kinder ab vier Jahren und Stockbrot mit Matthias Neeb am Lagerfeuer (Preis: 1,50 Euro pro Person).

Donnerstag, 9. Januar: 18 bis 21 Uhr, Zebra-Stelzentheater mit dem Titel „Winterwonderland“.

Freitag, 10. und 17. Januar: 16.30 Uhr Zauberzeit für Kinder in Kathys Märchenstunde; Phantasiereise unter Anleitung in die magische Welt der Geschichten und Märchen, mit anschließendem Malen passend zum Thema, ab vier Jahren geeignet; fünf Euro pro Person. 15 bis 20 Uhr Stockbrot mit Matthias Neeb am Lagerfeuer.

Donnerstag, 16. Januar: 18 bis 21 Uhr Jonglagen und Artistik mit Feuer und eine Leuchtshow mit „Mad Hias“.

Freitag, 24. und 31. Januar: 15 bis 20 Uhr fantasievolle Tour durch den Winterwald mit anschließendem Malen eines Baum-Mandalas mit Petra Knickenberg. Preis 5 Euro pro Kind. Stockbrot mit Matthias Neeb am Lagerfeuer.

Donnerstag, 30. Januar: 18 bis 21 Uhr Zebra-Stelzentheater mit dem Titel „Leuchtstern mit Planet Rider“.

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