Grabenstätt – In alter Tradition stimmten sich die Besucher in der Grabenstätter Pfarrkirche St. Maximilian auf die Weihnachtszeit und auf das Kommen des Erlösers ein. „Zum 45. Mal gibt es heuer bei uns ein Adventssingen, in den ersten Jahren hat Pfarrer Hans Huber dazu eingeladen und seit 30 Jahren darf ich es nun bereits organisieren“, konnte es Sprecher Gustl Lex eingangs selbst kaum glauben. Bei der Auswahl der Musikanten und Sänger hatte er wieder ein feines Gespür bewiesen und den Geschmack der Zuhörer getroffen. Selbiges galt für seine in Mundart verfasste Weihnachtsgeschichte „Die fremden Leut“. Dabei erzählte Lex den beschwerlichen Fußmarsch von Josef und seiner Maria von Nazareth nach Bethlehem. Für die passenden adventlichen Klänge sorgte die Gindl Musi und der Gindl Gsang aus Niedergottsau bei Marktl mit Bernadette Gindl (Gitarre, Flöte, Zither und Gesang), Martin Gindl (Ziach und Hackbrett), Maria Gindl (Flöte, Hackbrett und Gesang) und Elisabeth Gindl (Harfe und Gesang), der Erlstätter Weinleiten Dreigsang mit Josephine Brunnhuber, Helmi Lutzenberger und Ingrid Lutzenberger, die ambitionierte junge Grabenstätter Harfenistin Simone Daxenberger, die Gabenstätter Bläser und der Singkreis Ramstötter, der in den vergangenen 40 Jahren bei keinem Grabenstätter Adventssingen fehlte. Zu verdanken ist dies nicht zuletzt dem unermüdlichen Chorleiter Sigi Ramstötter, der in diesem Sommer seinen 90. Geburtstag feierte. Eröffnen durften das stimmungsvolle Adventssingen die Grabenstätter Bläser von der Empore. Der Weinleiten Dreigsang sang, begleitet von Lex an der Zither, Lieder wie „Langsam kimmt d´Nacht daher“. Nach dem Singkreis-Jodler schloss sich der Kreis mit den Bläsern. Langer Applaus war allen sicher. Die Gäste spendeten für das Altenheim Marienstift in Marwang, das vom Verein für Krankenpflege und Altenbetreuung Grabenstätt getragen wird. mmü