Marquart-Ensemble stimmt auf den Advent ein

von Redaktion

Konzert ein fester Bestandteil im Jahresverlauf z

Marquartstein – Seit fünf Jahren beginnt der Advent in Marquartstein mit einem Konzert des Marquart-Ensembles in der Pfarrkirche „Zum kostbaren Blut“. Inzwischen kann man von einer Tradition sprechen – sie wird gut angenommen: Die Kirche war bis auf den letzten Platz besetzt, als die sechs Musiker den Abend mit einer Serenade von Enrico Toselli eröffneten.

In immer neuen Zusammensetzungen brillierten die Instrumentalisten Alexandra Scheufler an der Harfe, Corinna Halder (Flöte), ihre Tochter Luisa-Maria Halder (Geige), Herbert Walter (Gitarre), Franziska Kamhuber (Cello) und Johannes Scheufler am Klavier.

Mit Musik aus mehreren Jahrhunderten entführten sie ihre Zuhörer in die unterschiedlichsten Gefühlswelten: Bei T.G. Albinonis Adagio für Flöte und Harfe ergriff eine wehmütige Stimmung die Zuhörer, bei „Adeste Fideles“ entstand eine feierliche und fröhliche Atmosphäre.

Bei diesem traditionellen Weihnachtslied wurde das Marquart-Ensemble vom Oberwössner Kirchenchor unterstützt. Insgesamt vier Mal erfüllte der Chor an diesem Abend die Kirche mit seiner Stimmgewalt, so auch bei „Panis Angelicus“ von César Franck. Im Mittelpunkt stand hier jedoch die Stimme von Michaela Kamhuber (Mezzosopran). Immer wieder war sie zu hören, unter anderem ganz modern bei „I’am dreaming of a White Christmas“.

Marquartsteins Zweite Bürgermeisterin Claudia Kraus stimmte die Zuhörer mit verschiedenen literarischen Texten auf die Adventszeit ein. In einem kam der heilige Nikolaus zu Wort und erzählte von seinen guten Taten, die angesichts von Weihnachtsmann und Santa Claus allzu oft in Vergessenheit geraten.

Für die Marquartsteiner ist „ihr“ Adventskonzert fester Bestandteil im Jahreslauf, sie bedankten sich bei den Mitwirkenden mit nicht enden wollendem Applaus und machten sich erst auf den Heimweg, als der letzte Ton von Johannes Brahms‘ „Guten Abend – gute Nacht“ verklungen war.

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