„Mit Herz und Hirn für Grassau“

von Redaktion

Hans Genghammer tritt für Freie Wählerschaft Grassau als Bürgermeisterkandidat an

Grassau – „Mit Herz und Hirn für Grassau“ lautet sein Wahlslogan, „Transparenz, Bürgerbeteiligung und Ehrenamt“ sind ihm wichtig: Hans Genghammer wurde in der Aufstellungsversammlung der Freien Wählerschaft Grassau (FW) im Gasthof „Zur Post“ einstimmig als Bürgermeisterkandidat gewählt.

Ob und mit wem die FW in das Rennen um den Bürgermeistersessel gehen wollte, war lange nicht bekannt. In der Versammlung erläuterte Genghammer, dass sich die Wählerschaft „etwas Zeit genommen hat“. Nachdem aber soviel Interesse bestehe und eine „sehr gute Liste“ aufgestellt werden kann, möchte er sich der Verantwortung stellen und für die Freie Wählerschaft kandidieren, betonte Genghammer.

Eine große Wahlrede wolle er vermeiden, denn Versprechen, wie Bier aus dem Wasserhahn fließen zu lassen oder den Weltfrieden zu retten, könne er nicht machen.

Auch sei er nicht jemand, der vorauslaufe und behaupte, er könne alles besser machen, so der 50-Jährige. Wichtig seien dennoch Ziele, und diese seien ihm im Marktgemeinderat in den vergangenen sechs Jahren etwas abgegangen. Nur wer ein Ziel habe, könne dieses auch erreichen.

Genghammer, Lehrer an der Grund- und Mittelschule Grassau, zählt zu „seinen politischen Steckenpferden“ bezahlbaren Wohnraum und soziale Gerechtigkeit. Eine Herzensangelegenheit sei ihm das Thema Ehrenämter und die entsprechende Würdigung. Man müsse versuchen, die Verantwortlichen im Ehrenamt zu entlasten, „damit ohne Angst vor Repressalien ein Ehrenamt übernommen werden kann“.

Wichtig sei zudem, dass bei der Festlegung und Umsetzung der Ziele alle mit ins Boot genommen werden. Er wünsche sich Gelassenheit, Mut und Weisheit, so Genghammer.

Die Gelassenheit um Dinge, die man nicht ändern könne, hinzunehmen; den Mut, um Probleme anzugehen und ändern zu wollen. Der Weg sei das Ziel, aber die Richtung müsse vorgegeben sein. Ganz wichtig sei es, die Meinungen anderer zu hören und zu reflektieren. Auch Bürgerbefragungen halte er folglich für wichtig. Andreas Danzer, stellvertretender Landrat, übernahm die Wahlleitung. Einstimmig wurde Hans Genghammer zum Bürgermeisterkandidaten gewählt. Ebenso einstimmig fiel das Votum für die Liste der Freien Wählerschaft aus. Die amtierenden Marktgemeinderäte hätten bewusst Lücken für neue, ambitionierte Kandidaten gelassen, so Genghammer. Folglich rücke er eigenen Angaben zufolge selbst auf Platz acht und Dr. Ernst Christoph Weindel auf den vierten Platz.

Die Liste der Freien Wählerschaft Grassau

1. Sepp Grießenböck, 38, Dipl.-Verwaltungsinformatiker; 2. Sebastian Bosch, 25, Handelsfachwirt; 3. Jury Danielewski, 44, Polizeibeamter; 4. Dr. Ernst Christoph Weindel, 67, praktischer Arzt; 5. Gunther Fries, 53, Automobilverkäufer; 6. Martin Maier, 37, Justizvollzugsbeamter; 7. Michaela Mix, 58, Wirtin; 8. Hans Genghammer, 50 Jahre, Lehrer; 9. Johannes Ritzer, 36, Verwaltungswirt; 10. Stefan Kolbeck, 45, Kaminkehrermeister; 11. Michael Weber, 63, Konrektor Grund- und Mittelschule Grassau; 12. Stefanie Grießenböck, 35, Kinderpflegerin; 13. Ulrike Riedl, 45, Justizvollzugsbeamtin; 14. Peter Zeisberger, 29, Fachkraft für Wasserversorgungstechnik; 15. Dominik Hartmann, 31, Unternehmer; 16. Karl Tonkovic, 55, Lehrer; 17. Markus Meiller, 54, Lehrer;

18. Oliver Eder, 52, Groß- und Außenhandelskaufmann; 19. Natalie Weindel, 67, Dentistin; 20. Josef Sailer, 36, Bestattungsassistent.

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