Reit im Winkl – Über erteilte Aufträge im Rahmen des „integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts“, kurz ISEK genannt, berichtete Bürgermeister Josef Heigenhauser (Freie Wähler) in der vergangenen Sitzung des Gemeinderats. Dabei handelt es sich um die Fachbeiträge Einzelhandel und Tourismus. Zu Beginn der Bestandsaufnahme im Rahmen des ISEK sei deutlich geworden, dass die Themen Einzelhandel und Tourismus ergänzende fachliche Gutachten erforderten. Reit im Winkl habe aktuell eine Anziehungskraft für das Umland im Bericht Einzelhandel. Diese Position gelte es auch künftig zu sichern. Vor dem Hintergrund struktureller Veränderungen auch im Onlinehandel sei die Frage zu untersuchen, inwieweit der Einzelhandel vor Ort zukunftsweisend aufgestellt sei. Der Tourismus in Reit im Winkl baut zu großen Teilen auf einer Struktur kleiner privater Vermieterbetriebe auf.
Strukturen überdenken
Im Rahmen des Fachbeitrages ist die Frage zu bearbeiten, ob diese Struktur auch für die kommenden Jahre tragfähig ist beziehungsweise welche Ergänzungen für die Sicherung des Tourismusstandortes erforderlich sind. Damit zusammenhängend ist die Frage zu klären, ob ein Hallenbad zukünftig erforderlich ist und falls ja in welcher Größe sowie welche Nachnutzung für das Hallenbadgrundstück unter Berücksichtigung einer zukunftsorientierten Tourismusstrategie in Betracht kommt.
Für die Fachbeiträge wurden nach Absprache mit der Regierung von Oberbayern, die eine Förderung von 60 Prozent in Aussicht gestellt hat, drei Büros aufgefordert, ein Angebot abzugeben. Darunter ist auch das Büro Salm & Stegen, das für die Innenentwicklung seitens der Ökomodellgemeinden bereits tätig ist.sh