Enge Zusammenarbeit im Tourismus

von Redaktion

Jahreshauptversammlung beim Verkehrsverein Reit im Winkl

Reit im Winkl – Durch einen großen Zusammenhalt aller Beteiligten steht der Tourismus in Reit im Winkl und im ganzen Chiemgau auf gesunden Füßen. Darin waren sich bei der Jahreshauptversammlung des Verkehrsvereins Reit im Winkl im Festsaal der Vorsitzende Florian Weindl, Bürgermeister Josef Heigenhauser und Stephan Semmelmayr, Geschäftsführer vom Verband Chiemgau Tourismus, einig.

„Zusammenhelfen, miteinander reden – mit dieser Grundeinstellung werden beim Vermieterstammtisch als fester Bestandteil des Verkehrsvereins viele Ideen und Anregungen für den Umgang mit dem Gast ausgetauscht“, so Weindl. Dies gelte auch für die fleißigen Wanderwegehelfer, die über 225 ehrenamtliche Stunden geleistet und 34 Projekte erledigt hätten.

Die Gäste
fühlen sich wohl

In enger Zusammenarbeit von Verkehrsverein und Gemeinde habe in diesem Sommer bereits das 66. Straßenfest seit 2002 stattgefunden. Erfolgreich seien auch wieder die Almwochen verlaufen. Besondere Anerkennung fanden dabei die Landfrauen und Bäuerinnen für die Abhaltung des Herbstmarktes mit dem Erlös für einen gemeinnützigen Zweck im Ort. Finanziell beteiligt sich der Verkehrsverein nach den Worten des Vorsitzenden bei den Straßenfesten, beim alpenländischen Weihnachtssingen, bei der Faschingsparty, beim ersten Sternenpark in den Alpen, beim Maibaum und beim Kinderaufenthalt der Albert-Schweitzer-Stiftung. Als besonders gelungen bezeichnete er die neue Tourist-Info. Hier werde der Gast eingeladen, eine Übersicht aller Angebote der Destination zu erhalten, sich inspirieren zu lassen und andere Leute zu treffen. Viel Lob von allen Seiten gebe es auch für den einladenden Vorplatz mit vielen Informationen. „Die Gäste fühlen sich dort wohl“, so Weindl.

Durch die erfolgreiche Zusammenarbeit aller Leistungsträger im Tourismusbereich sei es möglich geworden, dass die Zahl der Gäste-Ankünfte in Reit im Winkl in den vergangenen zehn Jahren um 60 Prozent gestiegen sei, sagte Bürgermeister Josef Heigenhauser in seinem Tourismusbericht. Im Tourismusjahr 2018/2019 sei zwar mit 117000 Ankünften und 591000 Übernachtungen jeweils ein ganz leichter Rückgang gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen, dies sei aber eindeutig auf den Schneekatastrophenfall im Januar zurückzuführen.

Im Frühjahr seien dann infolgedessen die Wanderwege in einem katastrophalen Zustand gewesen. Aber auch diese seien durch einen Kraftakt der Wanderwegehelfer und Bauhofmitarbeiter wieder in einen einwandfreien Zustand versetzt worden.

Geschäftsführer Stephan Semmelmayr vom Chiemgau Tourismus berichtete von der Zusammenarbeit mit den Tourismusgemeinden, Vermietern und Leistungsträgern und stellte aktuelle Projekte vor. „Unser gemeinsames Ziel ist die Qualitätsverbesserung in allen Bereichen, und dabei dürfen wir uns nicht auf den Lorbeeren ausruhen“, stellte er fest.

An die Spitze mit
Wanderwegen

Als Beispiel nannte er die Premiumwanderwege, bei denen Reit im Winkl als Vorreiter in der Region Chiemsee-Chiemgau gelte. „Wir wollen an die Spitze deutscher Wanderwege- und Fahrraddestinationen“, so nannte er eines der Ziele.

Weiter beispielhaft sei Reit im Winkl bei den vorgenommenen Investitionen für den Tourismus wie in jüngster Zeit bei der Erweiterung der Tourist-Info. „Der Gast muss sich willkommen fühlen, und das erreichen wir durch Qualität, einen guten Preis und indem wir ständig an uns arbeiten und an einem Strang ziehen“, so die ermutigenden Worte von Semmelmayr.

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