Seit 30 Jahren wichtiger Bestandteil im Rimstinger Dorfleben

von Redaktion

Katholischer Frauenbund feiert sein Gründungsjubiläum im Pfarrheim – 15 Schecks über insgesamt 11000 Euro vergeben

Rimsting – Voll war das Rimstinger Pfarrheim, als der Katholische Frauenbund mit den Nachbarvereinen, örtlichen Vereinen, kirchlichen und weltlichen Ehrengästen bei kaltem Buffet und Tanzvorführung sein 30-jähriges Bestehen feierte. In diesem Rahmen wurden auch die Spenden aus dem Weihnachtsbasar vergeben.

Bürgermeister Josef Mayer würdigte den Frauenbund als einen wichtigen Bestandteil im Dorfleben. Er tue viel Gutes für Menschen, denen es nicht so gut gehe, sei aber auch ein gesellschaftlicher Treffpunkt für Frauen und wichtig für den Zusammenhalt im Ort.

Auch die stellvertretende Diözesanvorsitzende Hildegard Grosse aus dem Ortsteil Greimharting freute sich, dass der Frauenbund jetzt schon 30 Jahre besteht. Ein geistliches Grußwort sprach die kirchliche Beirätin Edith Heindl.

Allerdings, so die neue Vorsitzende Maria Hirn in ihrem geschichtlichen Rückblick, sei der erste Frauenbund in Rimsting mit Vorsitzender Hanna von Besserer bereits 1959 gegründet worden. Er löste sich nach ihrem Tod aber wieder auf, wobei Aufzeichnungen aus dieser Zeit nicht mehr zur Verfügung stehen. Im Jahre 1989 wurde der Frauenbund mit Lisbeth Pichler wiedergegründet. Nach 16 Jahren ging ihre Ära zu Ende und Angelika Dettendorfer übernahm acht Jahre den Vorsitz. Die Neuwahlen gestalteten sich sehr schwierig, schließlich aber konnte Claudia Schneider für vier Jahre als Vorsitzende gewonnen werden. Danach wurde es aber noch schwieriger und der Frauenbund stand schon kurz vor der Auflösung.

Glücklicherweise konnte 2018 die bisherige stellvertretende Vorsitzende Hirn gewonnen werden, die seitdem mit Pastoralreferentin Edith Heindl als geistlicher Beirat und neuer Vorstandschaft den Frauenbund führt.

Hirn betonte, dass jede Vorsitzende in ihrer Zeit dem Frauenbund wichtige neue Impulse gegeben habe, so Pichler mit dem Basar „Dies und Das“, Dettendorfer mit den Seniorennachmittagen und Besuchsdienst im Finkenhof, Schneider mit dem Flohmarkt mit Hoffest in Stetten und Hirn mit der Neueinrichtung der Eltern-Kind-Gruppe.

Beim Gründungsfest wurden auch die Spenden aus dem Adventsbasar vergeben. Der Frauenbund habe den Erlös von 9900 Euro auf 11000 Euro aufgestockt, erklärte die Vorsitzende. 15 Spendenschecks wurden an soziale Einrichtungen vergeben. 2000 Euro erhielt die Gemeinde für bedürftige Bürger. Je 1000 Euro die Bürgerhilfe Rimsting und Chiemseer Tafel. Zehnmal gab es noch 500 Euro, einmal 300 und einmal 200 Euro.

Bürgermeister Mayer bedankte sich herzlich für die Spende und hob besonders Irmi Huber hervor, die mit ihren Bastelarbeiten für den Weihnachtsschmuck in acht Jahren 46000 Euro zum Spendenerlös beitrug.

Ein weiterer Höhepunkt des Abends war nach dem Buffet die Tanzvorführung der Gruppe „Heißes Eisen“. Für ihre Einlagen, zum Beispiel als Schneemänner und Elche verkleidet, bekamen sie reichlich Applaus. th

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