Bernau – „Keine Beanstandung“ heißt es in dem Bescheid des Bundesumweltministeriums zur Prüfung des Verwendungsnachweises. Das heißt, für die Sanierung der Bernauer Sporthalle ist die volle Fördersumme abrufbar. Zum offiziellen Abschluss der umfangreichen Sanierung trafen sich der gemeindliche Klimaschutzmanager David Schmidtner, Bürgermeister Philipp Bernhofer sowie Bernhard Loferer vom gleichnamigen Dachdecker-Meisterbetrieb noch einmal vor Ort.
Dass es keine Beanstandung gibt, sei bei den vielen Förderdetails nicht selbstverständlich und stelle ein sehr gutes Zeugnis für die Bearbeitung durch die gesamte Gemeindeverwaltung dar, freut sich Bernhofer. Der Kämmerer kann nun den vorbehaltlichen Restbetrag von 40000 Euro abrufen, wodurch das Projekt „Bernauer Sporthalle – Fit machen für Klimaschutz und Energiezukunft“ nun vollständig und erfolgreich abgeschlossen werde.
Den Antrag zur Bundesförderung von insgesamt 200000 Euro hatte bereits 2017 Klimaschutzmanager David Schmidtner beim Ministerium gestellt. So konnten im Jahr 2018 die energetische Sanierung des Hallendachs und die Umstellung der Öl- auf eine Pelletsheizung beginnen. Durch diese Maßnahmen werden nun die Mehrzweckhalle und auch der neue Kindergarten klimafreundlich und effizienter mit Wärme versorgt. Denn im gleichen Zuge wurden auch die langjährigen Mängel der Heizungsregelung und -verteilung behoben und optimiert. Ein zusätzlicher Synergieeffekt ist die Einsparung der Kosten für eine separate Biomasseheizung für den Kindergarten, welche aufgrund der energetischen Bauvorschriften bei Neubauten ansonsten nötig gewesen wäre.
Durch das Bündel an Maßnahmen werden künftig 89 Prozent der bisherigen Treibhausgasemissionen der Liegenschaft eingespart, das entspricht 143 Tonnen CO2 pro Jahr. Mit dieser Maßnahme wurden viele Synergieeffekte genutzt und das vom Gemeinderat beschlossene Klimaschutzkonzept werde weiter Schritt für Schritt abgearbeitet, so Bernhofer.