Adventliche Klänge in St. Valentin

von Redaktion

Gelungenes Programm mit feiner Volksmusik und Klassik

Ruhpolding – Das Adventssingen in der Filialkirche St. Valentin hat stattgefunden. Volksmusik und Klassik wuchsen zu einem ausgewogenen Programm zusammen. Hauptverantwortlich organisiert hatte dies der Leiter der Taubensee Musikanten, Dr. Josef Haßlberger. Er konnte für die Veranstaltung vier einheimische Musik- und Gesangsgruppen gewinnen. So lauschten die Zuhörer den Melodien und Liedern der Taubensee-Musikanten, der Vachenauer Sägerinnen, des Ruhpoldinger Harfenduos und des Männerdreigesangs sowie des Ruhpoldinger Klarinettenquartetts. An der Orgel war Kirchenmusiker Richard Krekel zu hören, der unter anderem die „Rorate Cael’s“ der französischen Komponistin Jeanne Marie-Madeleine Demessieux intonierte. Pastoralassistent Uli Jauernig trug mit besinnlichen Worten zum Gelingen bei. Im Mittelpunkt seiner Texte stand das Warten im Alltag und das Warten auf den Herrn. In der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche wurden selbst die Stehplätze auf der Empore genutzt. Die dezente Beleuchtung und die Kerzen am Altar schufen ein schönes Ambiente und die Stille bei den Darbietungen eine anrührende Stimmung. Feine Frauenstimmen und kräftige Männerstimmen lösten einander ab, Holzbläser, Blechbläser, Harfen und die Orgel taten dazu ihren Anteil. Nachdem die Taubensee Musikanten mit dem Deutschen Tanz das Adventssingen eröffnet hatten, zeigten die Vachenauer Sängerinnen ihre Klangvielfalt, zum Beispiel mit den Liedern „Ach mein Seel‘“ und „O Maria sei gegrüßt“. Das Ruhpoldinger Klarinettenquartett um Georg Baumgartner überzeugte mit den Volksweisen „Hirtenlandler“ und „Weihnachtboarischer“. Als Männerdreigesang hatten sich die Kirchenchormitglieder Martin Ullrich, Berthold Westhauser und der Arrangeur Josef Haßlberger selbst zusammengetan. Mit kräftigen Stimmen gaben sie „Der güld’ne Rosenkranz“ und „Dunkel ist’s, komm Erlöser“ zum Besten.

Evi Sandner und Gunthild Hofbauer erfreuten durch feine Klänge im Ruhpoldinger Harfenduo mit dem „Hirtabua Steffl“ und dem „Sachranger Menuett“ die Gekommenen.

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