Bergen – Mit dem Zweiten Bürgermeister Herbert Berger auf Listenplatz 1 geht die Überparteiliche Wählergruppe Bergen-Bernhaupten-Holzhausen (ÜW) in das Rennen um die 16 Sitze, die am 15. März im Gemeinderat in Bergen zu vergeben sind. „Junge Bergener haben mich wegen einer Kandidatur angesprochen. Das war für mich Ansporn und Auftrag zugleich, nach rund 35 Jahren Gemeinderatstätigkeit anzutreten“, so Berger.
Credo: bürgernah
und transparent
„Als einzige wirklich parteifreie Gruppe in Bergen ohne Parteiideologie steht die ÜW schon immer für transparente bürgernahe Gemeindepolitik“, so ÜW-Sprecher Christian Buchner bei seiner Eröffnung der gut besuchten Aufstellungsversammlung im Mühlwinkler- Hof in Bergen. Sichtlich zufrieden zeigte er sich mit Blick auf die Kandidatenliste die, so Buchner, in ihrer Zusammensetzung beim Alter, bei den Berufsgruppen und den Ortsteilen einen guten und repräsentativen Querschnitt der Bergener Bevölkerung darstellt. Und, so Buchner weiter: „Hinterzimmerpolitik ist nicht unser Stil. Dafür steht der monatliche öffentliche ÜW-Stammtisch, in dem regelmäßig über Gemeindethemen informiert und diskutiert wird“.
Mit dem stellvertretenden Landrat Andreas Danzer als Wahlleiter wurde die gut vorbereitete Kandidatenliste in geheimer Abstimmung und im Blockverfahren verabschiedet. Zuvor aber hatten die Kandidaten Gelegenheit, sich und ihre Ziele zu erläutern. Die Gründe für die Kandidatur waren unterschiedlich.
Einig waren sich die Bewerber für die Posten jedoch in ihrem Wunsch, dass die Gemeinde Bergen auch für die nachfolgenden Generationen lebenswert bleiben soll. Dazu gehöre bezahlbarer Baugrund genauso, wie bezahlbarer Wohnraum und ortsnahe Arbeitsplätze. Auch die Wichtigkeit der kleinteiligen Landwirtschaft für gesunde Lebensmittel und für Bergens Kulturlandschaft wurde hervorgehoben.