Unterwössen – Traditionell stimmt der VdK-Ortsverband seine Mitglieder und Anhänger mit einem stimmungsvollen Nachmittag auf den Advent ein. Regen Besuch mit knapp 50 Teilnehmern verzeichnete der Vorsitzende Josef Kurz Hörterer.
Der verkündete in der Begrüßung, dass der VdK-Ortsverband in diesem Jahr erstmals 200 Mitglieder verzeichnet. Die alljährliche VdK-Sammlung brachte dank des Sammlers Manfred Blösl 585,01 Euro ein.
Drei junge Musikanten, Lukas Auer, Bene Schlaipfer und Felix Gropper, unterhielten die Gäste. Claudia Schweinöster las eine lustige Weihnachtsgeschichte über vertauschte Dankesbriefe zum Weihnachtsgeschenk.
Klaus Krank übermittelte Kreisverbands-Gruß
Den Gruß des Kreisverbandes übermittelte Klaus Krank aus Bergen. Der Beisitzer im VdK-Kreisverband Traunstein freute sich über den guten Besuch des Nachmittages. Dass mit Bürgermeister Ludwig Entfellner, seinem Stellvertreter Barthl Irlinger und Altbürgermeister Hans Haslreiter gleich drei Bürgermeister gekommen seien, das unterstreiche die Bedeutung des hiesigen Ortsverbandes. Dessen Historie belege vor allem ein Gast: Ehrenmitglied Johann Haßlberger mit seinen über 100 Jahren.
Für eine auskömmliche Rente und gegen die Altersarmut kämpfe der VdK seit Jahren, erinnert Krank. Jetzt gebe es zu diesem Thema eine Demonstration in München am 28. März. Die Demonstration fordere eine Rente für alle, eine Rente, in die wie in der Schweiz und Österreich alle Erwerbstätigen einzahlen. Krank rief auf, sich an dieser Demonstration engagiert zu beteiligen. Der Kreisverband setzt Busse zu der Veranstaltung ein.
Das Jahr bringt einige Jubilare im VdK. Eva Horn und Manfred Meyer sind zehn Jahre dabei. Christine Brandstetter und Adolf Cohnen bringen es auf 25 Jahren. Besonders stach Johann Bachmann heraus, der bereits seit 30 Jahren Mitglied im VdK Ortsverband ist.
Bürgermeister Ludwig Entfellner sieht in seinem Grußwort den guten Besuch als sichtbares „Vergelt’s Gott“ der Mitglieder an die Vorstandschaft des Ortsverbandes. Entfellner rief auf, die Adventszeit zu nutzen, zur Besinnung zu kommen, aus der Anspannung des Alltages herunterzukommen und sich bewusst zu werden, was für das eigene Leben wichtig ist. Dem VdK-Ortsverband dankt er für seine engagierte Arbeit: „Es ist wichtig, dass es den VdK gibt.“ Entfellner sieht eine aus der Historie gewachsene Organisation, die sich mit Fachleuten und Lobbyarbeit für die soziale Gerechtigkeit in Deutschland einsetzt. Auch nach dem offiziellen Teil blieben die Mitglieder bei Kaffee und Kuchen in gemütlicher Runde beieinander. lfl