Siegsdorf – Nach fast sechs Monaten Bauzeit und vielen unangenehmen Überraschungen für Bauleute, Planer und Gemeinde wurde nun der Ausbau der Ruhpoldinger Straße in Siegsdorf erfolgreich abgeschlossen.
Bei der offiziellen Aufhebung der Sperre konnte Siegsdorfs Bürgermeister Thomas Kamm erleichtert den Schlusspunkt unter eine „Baustelle mit vielen Überraschungen“ aber auch einsichtigen und verständigen Anliegern und Nachbarn setzen.
Dank nachbarschaftlicher und kooperativer Zusammenarbeit mit der örtlichen Stromversorgung Vogling & Angrenzer (EVA), den Mitarbeitern des gemeindlichen Bauamtes und der ausführenden Firma konnten, trotz mancher Probleme bei Gas- und Telefonleitungen, alle geplanten Vorhaben und auch die nicht geplanten Zusatzaufgaben ansprechend und gut gelöst werden. Diesem Lob konnte sich Planer Martin Staller (IB Staller) nur anschließen, wobei er besonders die gute und konstruktive Zusammenarbeit aller Beteiligten hervorhob.
Neben einer sechswöchigen Bauzeitverlängerung führten die vielen Überraschungen auch zu einer wesentlichen Verteuerung der Sanierung.
Insgesamt wird der Ausbau der Ruhpoldinger Straße von der Abzweigung an der Hauptstraße bis zum Bahnübergang die Gemeinde Siegsdorf etwa eine Million Euro kosten.
Wie Bürgermeister Kamm erläuterte, waren neben einem Bodenaustausch und der kompletten Erneuerung der Wasserleitung unter anderem auch auch die Tieferlegung der Erdgasleitung wegen mangelnder Überdeckung und eine teilweise Erneuerung des Mischwasser-Kanals notwendig geworden. fkr