Breitbrunn – Zu ihrem traditionellen Konzert luden Maria Landinger (Querflöte und Flauto dolce), Anja Wiesner (Flauto dolce), Anna Gall und Lydia Frank (Gitarren) sowie Franz Landinger (Bassklarinette) in die evangelische Erlöserkirche nach Breitbrunn ein. Nach dem feierlichen Stück „Intrada“ von Johann Groh aus der Renaissance sprach Pfarrer Wackerbarth besinnliche Worte zum Advent, so auch über die Hektik im Advent, die keiner wahrhaben möchte und wie er sukzessive zum Kehraus verkommen würde.
Das feinfühliges Stück „O Jesulein zart„ – im Satz von Johann Sebastian Bach – wurde zum ersten Mal 1623 ins Gesangbuch von Brachel in Köln gedruckt.
Die „Bläsersymphonie“ von Johann Christian Bach, dem jüngsten Sohn von Anna Magdalena und Johann Sebastian Bach. Während der „Vorklassik“ hatte großen Einfluss auf den Stil des jungen Mozarts.
Dem fein-zarten „Brautmarsch“, einem norwegischen Volksgut folgte ein sehr schwungvolles Allegro aus einer spätbarocken Triosonate von Giuseppe Sammartini, der ab 1730 Kammermusikdirektor in London beim Prinz von Wales war.
Es folgte das Volksgut „Tambourin“, ein pfiffiges Stück auf der Blockflöte, dass mit einem „Ostinato“ auf der Bassklarinette geerdet wurde.
Im letzten Teil gab es „Was ist für neue Freud“ vom Musikwissenschaftler und Komponisten Fritz Dietrich, den „Marsch 13 und 14“ von Rasmus Storm, aus der Spielmanns-Musik von Storm und „Bairische Adventsmusik“ vom Zeitgenossen Karl Edelmann zu hören. Nach dem gemeinsam gesungenen Lied „Macht hoch die Tür“ und als Zugabe das „Ave Maria“, aus einer Meditation von G.Fernandes gab es von den Zuhörern in der voll besetzten Kirche für das seit 2005 stattfindenden Konzert reichlich Applaus. wak