Glücksschwein soll sie zum Sieg führen

von Redaktion

Eva Norel im Finale von „The Voice Senior“

Gstadt – Morgen hat das Warten ein Ende: Eva Norel aus Gstadt singt im großen Finale der Show „The Voice Senior“, das ab 20.15 Uhr live in Sat.1 ausgestrahlt wird. Die Anspannung steigt bei Norel nahezu minütlich. Sie sei „unglaublich aufgeregt und sehr glücklich zugleich“, wie sie im Gespräch mit der Chiemgau-Zeitung verrät. „The Voice Senior ist etwas ganz Besonderes! Ich bin immer noch baff, dass ich das erleben darf. Damit hätte ich niemals gerechnet.“

Die 67-Jährige hatte sich in den Sing Offs gegen ihre Mitstreiter durchgesetzt und vertritt das Team von Singer-Songwriter Michael Patrick Kelly in der Endshow. Die Aufregung sei berechtigt, erzählt die Gstadterin. Die Show sei riesig und das Team und die Musiker kämen aus der ganzen Welt zusammen. Da stecke sehr viel Arbeit dahinter.

Um die Aufregung zu bekämpfen, meditiert Norel manchmal – falls sie die Zeit dazu findet. Sonst sei ihr Motto: „Augen zu und durch“. Sobald sie auf der Bühne steht und das Mikrofon in der Hand hält, verfliege die Nervosität wie von Zauberhand. „Ich weiß auch nicht, wie das geht, aber es funktioniert anscheinend“, lacht die Finalistin. Glück bringe ihr vor allem ein altes Keramikschwein. Laut Norel besitzt sie das schon seit 35 Jahren und hat es so häufig in Gebrauch, dass die Ohren schon total kaputt sind. „Ich hoffe, es bringt mir Glück, was ich für die letzte Hürde – das Finale – brauche. Vielleicht ist es nur ein Aberglaube, aber es erfüllt seinen Job ansonsten gut.“ Die menschliche Unterstützung sei ebenfalls riesengroß, wie die Gstadterin erzählt. „Ich bekomme viele Nachrichten und Anrufe mit wirklich lieben Wünschen. Es nimmt gar kein Ende, was mich natürlich sehr freut! Die Wünsche sind wirklich sehr umfangreich und alle herzlich.“

Auf die Frage, wer sie am Finaltag denn anfeuere, erklärt Eva Norel, dass sie fast 20 Personen mit in Berlin dabei habe. Ein Teil sei Familie und der andere bestehe aus Freunden, die aus dem Chiemgau und aus Nürnberg anreisen. „Ganz bunt gemixt“, freut sich Eva. „Die feuern mich auch alle an.“ Und die daheimgebliebenen Freunde und Bekannte aus der Region um den Chiemsee herum drücken Eva morgen an ihrem großen Tag ebenfalls die Daumen, wenn sie wieder auf der Bühne in Berlin steht und um den Siegerpokal kämpft.

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