Bernau – Wenngleich der Bernauer Gemeinderat nicht über die Anfrage der Grünen, das Zünden von Böllern und Pyrotechnik am Dreieck A8-Chiemsee-Eisenbahnstrecke zu verbieten, so herrschte doch die Meinung vor, an die Bürger zu appellieren, auch am Irschener Winkel das Neue Jahr nicht mit Böllern zu begrüßen. Der Antrag war nicht auf der Tagesordnung gelistet, aber wurde von Bürgermeister Philipp Bernhofer (Bernauer Liste) mitaufgenommen. Eine Ausnahme solle es für die Anwohner des Gebiets, die Wirte und Beherbergungsinstitute und Kliniken geben, so Ferdinand Hinke (Grüne). Franz Schneider (CSU) meinte, dass Auswärtige nicht extra zum Irschener Winkel für ein Silvesterfeuerwerk kommen. Michaela Leidel (BL) befand den Antrag als sinnvoll, aber eine Überprüfung, ob das Verbot eingehalten werde, sei schwierig. Jakob Müller (CSU) äußerte sich ähnlich. Irene Biebl-Daiber (CSU) warf in die Debatte ein, dass an Silvester immer viel los sei. Für sie sei ein Böller im Landschaftsschutzgebiet ein Problem, ebenso was den Müll nach einem Feuerwerk angehe. Bürgermeister Bernhofer fasste das Meinungsbild in dem Appell an die Bevölkerung zusammen, verantwortungsbewusst der Flora und Fauna gegenüber dem Landschaftsschutzgebiet das Böllern am Irschener Winkel zu unterlassen.elk