Die Liebe steckt im Detail

von Redaktion

Krippe in der Inzeller Pfarrkirche steht seit 20 Jahren

Inzell – Sie steht wieder in der Inzeller Pfarrkirche St. Michael: Die Krippe mit Maria und Josef, Ochs und Esel, vielen Schafen und Hirten in besonderen Gewändern, Engel und zudem besondere Steine, Wurzeln, Holzteile und Moose, die die Freude am Detail erkennen lassen. Aufgebaut haben diese sehr spezielle Krippe Regina und Christian Holzner unter Mithilfe von Franz Kamml und Mesner Franz Maier.

Ursprünglich haben Mina und Peter Holzner senior das Kripperl vor über 20 Jahren ins ‚Leben gerufen‘, denn es war zur damaligen Zeit mehr oder weniger verwaist. Der Wiederaufbau war die eine Sache, das Drumherum die andere. Sepp Thalhauser hatte das Gestell mit Glas errichtet und einige Inzeller Frauen haben für die geschnitzten Figuren Kleider genäht. So konnten diese und die Tiere der Bevölkerung wieder präsentiert werden. Seit drei Jahren haben nun Regina und Christian Holzner den Aufbau übernommen: „Es braucht doch eine gewisse Zeit, bis wieder alles steht. Mindestens einen halben Tag muss man dafür schon investieren.“ Und es ist nicht nur das Aufstellen in der Kirche, Moos muss jedes Jahr neu gesucht werden, Steine erneuert, zum Teil neue Tiere angeschafft werden und besondere Wurzeln oder Äste mit eingebaut werden. Noch fehlen das Jesukind und die Heiligen drei Könige, die erst Anfang Januar den Steinweg hinauf zur Krippe erklimmen. Vor allem für die Kinder ist es ein echter Anziehungspunkt in der Kirche. „Ich kenne einige Familien, die jedes Jahr gezielt den Weg in die Kirche suchen, um sich mit den Kindern die Krippe anzuschauen. Die stehen dann mit großen Augen davor und begutachten die vielen Tiere, die in und um den Stall stehen. Wichtig ist, dass die Krippe lebt“, so Christian Holzner.

Das Ganze bleibt bis Maria Lichtmess in der Pfarrkirche stehen und wird erst dann wieder aufgeräumt – ins Turmkammerl im Glockenturm sowie in der Sakristei.

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