Geh- und Radweg: So soll es klappen

von Redaktion

Ampel an der B305 Höhe Egartner Straße – Anbindung bis zur Theodor-Sanne-Straße

Bernau – Ausführlich erläuterte Bürgermeister Philipp Bernhofer (Bernauer Liste, BL) die Detailplanung zum Geh- und Radweg Priener Straße, der den Gemeinderat schon seit Längerem beschäftigt. Der erste Bauabschnitt betrifft die geplante Ampel an der B305 Höhe Egartner Straße, in einem zweiten Schritt kommt dann die Anbindung bis zur Theodor-Sanne-Straße und der dritte Bauabschnitt ist die Egartner Straße.

Das Gewerbegebiet an das Ortsnetz Bernau anzuschließen sei zwar wichtig, aber „extrem wichtig“ sei es, mit einer Ampel an der Priener Straße Höhe Egartner Straße eine Verbindung zu schaffen, die auch das westseitige Gebiet der Priener Straße an den Ort anschließe, so Bernhofer weiter. Dies gewährleiste Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer und garantiere die Erreichbarkeit für alle Gewerbetreibenden.

An der geplanten Ampel werde ein Platz mit Baum und kleiner Grünfläche geschaffen. Im weiteren Verlauf würden außerorts Aufschüttungen nötig und auch die Brücke über den Moosbach müsse erneuert werden. Franz Steinmüller (CSU) hakte bei der Brücke nach, ob diese wirklich aufwendig mit Stahl und Beton gebaut werden müsse. Bürgermeister Bernhofer erklärte, dass „die Konstruktion der Brücke noch nicht fix“ sei. Das sei bislang eine reine Idee. Auf Nachfrage Josef Genghammers (Die Grüne) erklärte Bernhofer, dass die Seiser Straße damit endlich eine vernünftige Einmündung erhalte. Michael Leidel (BL) schlug vor, die geplante Erschließungsstraße zum Gut Hitzelsberg mit in die Planungen einzubeziehen. Bernhofer erklärte, dass eine Querung zur Erschließungsstraße, ähnlich der Insel-Lösung bei Weisham, sinnvoll sei. Alexandra Pawlitzek (FW/ÜWG) erkundigte sich, ob Parkplätze im Zuge der Planungen auf Höhe B305/Egartner Straße wegfielen, was Bernhofer mit einem „so gut wie nicht“ beantwortete. Irene Biebl-Daiber wollte wissen, ob man die Bauabschnitte nicht andersherum planen könne, also erst bei der Tankstelle anfangen und sich dann richtig Ort vorarbeiten, denn das ganze Vorhaben werde wohl mehrere Jahre beanspruchen. Bernhofer erläuterte erneut die Detailplanung ausgehend von der Ortsmitte und begründete dies auch mit der Finanzierbarkeit.

Die Gesamtsituation sei „sehr unbefriedigend.“ Die Ampel Höhe Egartner Straße sei eine wichtige Querungshilfe, und wenn dann 2020/21 noch Gut Hitzelsberg mit einer Straße und einer weiteren Querungshilfe an den Geh- und Radweg angeschlossen werde, dann sei dies „ein großer Schritt nach vorn.“ Georg Bauer (BL) ergänzte, dass drei Bauabschnitte billiger kämen, als immer wieder neue und kürzere Abschnitte. Auf Nachfragen Peter Pertls (CSU) bestätigte Bernhofer, dass die Eigentumsverhältnisse größtenteils geklärt seien. Die Gemeinde habe Grund erwerben können, bei zwei Grundstücken gebe es „eine Zusage, wenn es soweit ist.“

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