Bernau/Aschau – Mit einer Gegenstimme aber auch mit dem Hinweis auf die kritische Stellungnahme zum Vorentwurf des Bebauungsplanes endete die kurze Debatte bezüglich der Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes mit integriertem Landschaftsplan für die Gemeinde Aschau.
Vor vier Jahren hatte die Bernauer Nachbargemeinde eine Neuaufstellung beschlossen. Bürgermeister Philipp Bernhofer (Bernauer Liste, BL) fasste den Sachverhalt zusammen. In der ersten Auslegung hatte Bernau als sogenannter Träger öffentlicher Belange auf das Wasserschutzgebiet „Quelle Reit“ sowie das Gewerbegebiet „Außerkoy“ hingewiesen. Dies sei nun im Flächennutzungsplan eingearbeitet und korrekt dargestellt. Gleiches gelte für die geforderte Eingrünung. Ferner gebe es keine gemeinsame Zufahrt für Bernau und Aschau zum Gewerbegebiet und auch keine Ausweitung von Gewerbe auf Bernauer Gebiet. Franz Schnaiter (CSU) warf ein, dass dort inzwischen ein Weg angelegt sei, der auch schon aufgekiest sei. „Der geht über unsere Gemeindestraße.“ Bernhofer: „Das schauen wir uns an.“ Franz Praßberger (FW/ÜWG) äußerte sich ähnlich, Hansjörg Decker (BL) hakte nach, ob Immissionen von dem Gewerbegebiet ausgingen. Bernhofer: „Wir sind alle nicht besonders glücklich darüber.“ Nichtsdestotrotz sehe der Beschlussvorschlag vor, gegen den überarbeiteten Planentwurf „keine weiteren Einwendungen“ vorzubringen. „In Bezug auf das dargestellte Gewerbegebiet Außerkoy wird auf die kritische Stellungnahme der Gemeinden zum Vorentwurf des Bebauungsplanes vom Februar hingewiesen.“ Bis auf Schnaiter erteilten die Gemeinderäte diesem Vorschlag ihre Zustimmung. elk