Unabhängige Wähler breit aufgestellt

von Redaktion

Marquartsteins amtierender Bürgermeister Andreas Scheck will es nochmal wissen

Marquartstein – Die unabhängige Wählervereinigung „Bürger für Marquartstein“ (BfM) und ihre Anhänger sind sich einig: Die 20 stimmberechtigten Teilnehmer der Aufstellungsversammlung entschieden einstimmig, mit Bürgermeister Andreas Scheck in die Kommunalwahl zu gehen. Ihrem Bürgermeisterkandidaten stellen sie ebenso einstimmig ein zehnköpfiges Team an Gemeinderatskandidaten zur Seite. Nur Gemeinderat Simon Bauer verzichtet auf eine erneute Kandidatur.

Der gebürtige Marquartsteiner Andreas Scheck, 50 Jahre, kandidiert erneut für das Bürgermeisteramt. Der Diplom-Ingenieur war 20 Jahre selbstständig in Maschinenbaukonstruktion und IT-Technik, bevor er 2014 Bürgermeister der Gemeinde Marquartstein wurde. Er habe sich entschieden erneut zu kandidieren, weil „wir sechs Jahre gut gearbeitet haben, auch schwierige und unangenehme Themen angepackt haben“. Scheck erinnert an die anstehende Sanierung und Umgestaltung der B 305. „Ich sehe da einen großen Wurf an Verbesserungen für den Ort, für Bürger, Fußgänger und Radfahrer.“ Als „Jahrhundertchance“ sieht Scheck das Areal von 5000 bis 6000 Quadratmetern Größe, das „wir zu einem spürbaren Ortszentrum in unmittelbarer Nähe zum Rathaus werden lassen können“. Voraussetzung sei, das sorgfältig zu planen. Weniger Geduld hat der Kandidat gegenüber den Herausforderungen, die über die Gemeinde hinausgehen. „Klimaschutz, Demografie, Altersarmut und bezahlbaren Wohnraum müssen wir jetzt angehen.“

Die Kandidatenliste zeige, die BfM seien bei Alter, Kompetenzen und beruflicher Querschnitt gut vertreten. Die Kandidaten für den Gemeinderat verwiesen in ihren Statements vor allem darauf, dass in Marquartstein wichtige Themen am Start seien. Die möchten sie vorantreiben, zum Erfolg führen und so zum Gemeinwohl beitragen. Ersatzkandidaten wurden Alexandra Scheufler und Thomas Klippel.

Die Kandidaten

Andreas Scheck, 50, Bürgermeister, Katja Kink, 38, Erzieherin und stellvertretende Leiterin des Kindergartens Grassau, Thomas Halder, 59, Rechtsanwalt, Sofie Nusko, 31, Lehrerin und Schulpsychologin in Elternteilzeit, Klaus Hell, 61, Fernmeldetechniker, Hubert Götschl, 57, Polizist in der Erwachsenenbildung, Lisa Hell, 25, pharmazeutisch-technische Assistentin, Matthias Rappl, 45, Elektroingenieur in der Entwicklung, Robert Kling, 57, Heizungsbau- und Lüftungstechnikmeister. Dagmar Netzer, 48, Leiterin des Marquartsteiner Wohnstifts Marienbad.

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