Erfrischungsgeld für Wahlhelfer

von Redaktion

Grassau – Die Kommunalwahl 2020 wirft ihre Schatten auch bezüglich der Organisation voraus. In der jüngsten Sitzung einigte sich der Rat auf ein etwas höheres „Erfrischungsgeld“ für die Wahlhelfer auf nun mehr 50 Euro. Die Ehrenamtlichen werden für die Ausgabe und Abgabe der Wahlunterlagen, der Ausweise und die Kontrolle der Wahlkabinen wie auch zum Auszählen der Urnen- und der Briefwahlzettel benötigt. Als kleine Entschädigung erhalten sie ein Erfrischungsgeld. Die bei der letzten Europawahl und Bundestagswahl bezahlte Entschädigung von 40 Euro in den Urnenwahlbezirken und 25 Euro in Briefwahlbezirken sei nicht mehr angemessen, so Bürgermeister Rudi Jantke (SPD). Auch der einst unterschiedliche Aufwand von Briefwahl und Urnenwahl sei nicht mehr vorhanden, zumal die Tendenz zur Briefwahl weiter zunehme. Er schlug vor, allen Wahlhelfern eine Aufwandsentschädigung von 50 Euro zu gewähren. Sollte es am 29. März zu einer Stichwahl kommen, sei diese schneller ausgezählt und damit der Aufwand geringer. Hier halte er eine Entschädigung von 30 Euro für Helfer in den Urnenstimmbezirken und 20 Euro in den Briefwahlbezirken für ausreichend. Diesem Vorschlag stimmten abschließend in jüngster Sitzung alle Grassauer Räte zu. tb

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