Unterwössen – Bürgermeister Ludwig Entfellner (CSU) lobte die Organisation und die ausführenden Unternehmen bei der Abnahme der Arbeiten zur Erneuerung und Neugestaltung der B305 im Ortsteil Brem bis zum Ortseingang des Dorfes Oberwössen. Er sah die Oberwössner und die Anlieger, die doch erhebliche Einschränkungen hinnehmen mussten.
Ihnen dankte er für ihre Geduld und ihr Verständnis. „Die Leute scheinen zu spüren, dass wir uns Mühe geben, alles wieder herzurichten.“ In der Baumaßnahme sah der Bürgermeister auch deshalb einen Gewinn, weil der Verkehr beruhigt, die Querung der Bundesstraße erleichtert werde. Die Oberwössner gelangen nun auf dem Radlweg bis zum Wössner See und nach Unterwössen.
Markus Bodenmeier vom Landestraßenbauamt bezeichnete die monatelange Baustelle als gelungenes Miteinander zwischen Ingenieurbüro, Gemeinde und Unternehmen. Die Termine seien eingehalten worden und die Kommunikation untereinander sei gut gewesen.
Von der Firma Swietelsky bedankte sich Bauleiter Andreas Schmidt für den Auftrag. Nicht jede Baustelle sei gleich. In Oberwössen sei aufgefallen, wie die Bürger mit der Baustelle umgegangen seien. Es habe keine Beschwerden gegeben. Die Oberwössner seien mit ihren Anliegen und Informationsbedarf sachlich und zielführend auf die Unternehmen zugegangen und hätten das Gespräch gesucht.
Stephan Lengefeld von der Planungsgruppe Strasser lobte die reibungslose Umsetzung der Planung. Er freute sich, dass die Baustelle unfallfrei blieb. Er sah eine gute Qualität der Arbeiten und den Kostenrahmen eingehalten.
Wie der Bürgermeister später im Gemeinderat mit einem ausdrücklichen Lob für Anlieger und Oberwössner bekannt gab, ist es bei der Bausumme von zwei Millionen Euro insgesamt geblieben. Während das Landesstraßenbauamt für die Fahrbahn zuständig war, trug die Gemeinde Verantwortung und Kosten für das Straßenumfeld.
Die Gemeinde Unterwössen muss insgesamt circa 700000 Euro aufwenden, 420000 Euro davon erhält sie über Förderungen vom Freistaat Bayern nach dem FAG-Sonderbaulastenprogramm sowie aus dem Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm für kleinere Städte und Gemeinden erstattet.