Bernau – Bürgermeister Philipp Bernhofer (Bernauer Liste, BL) präsentierte in der jüngsten Bernauer Gemeinderatssitzung die Vorplanung für den Radweg entlang des südlichen Chiemseeufers. Schon in der Sitzung hatten sich die Bernauer Gemeinderäte auf eine Änderung der geplanten Wegeführung beim neuen Geh- und Radweg im Chiemseepark Bernau-Felden, eine Verlegung des Kiosks und einen Rückbau der ehemaligen Straße ausgesprochen. Bei einem Ortstermin mit der Behörde der Städtebauförderung hatten sich nun erneut Veränderungen ergeben, und um das Vorhaben im Rahmen der Städtebauförderung mit bis zu 60 Prozent fördern zu lassen, sollten auch die Aspekte berücksichtigt werden.
So werde der Kiosk neu errichtet und erweitert, noch weiter Richtung See, und Fahrradständer werden am Kiosk aufgestellt. Der Radweg solle um den Kiosk herumführen, was den Verkehr verlangsame. Ferner solle die Straße zum Radweg rückgebaut werden. Zudem werde eine Baumreihe entlang des Radwegs gepflanzt, ein großer Grünbereich also, so Bernhofer in seiner kurzen Zusammenfassung. Josef Genghammer (Grüne) wandte ein, dass für diese Planungen Bäume gefällt werden müssen. Bernhofer erklärte, dass dies zutreffe, aber es würden Neuanpflanzungen vorgenommen. Franz Praßberger (FW/ÜWG) warf ein, dass entlang des Wegs Eschen stehen. Angesichts des Eschensterbens „tun wir uns da einen Gefallen“.
Jakob Müller (CSU) hakte nach, was eine Splittmastix sei, die für den Radweg vorgesehen sei. Georg Bauer (BL) erklärte, dass dieser Asphalt ein Gemisch mit anteilig „Edelsplitt“ sei, das eine lange Lebensdauer und eine große Verformungsbeständigkeit garantiere. Das Gremium hatte keine Vorbehalte und so wurde die jetzige Vorplanung einhellig auf den Weg gebracht. elk