Grabenstätt – Anfragen zu den Baggerarbeiten im Grabenstätter Moos gab es unter anderem in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats Grabenstätt. „Es steht seit einiger Zeit ein Bagger im Naturschutzgebiet Grabenstätter Moos und bewegt dort große Mengen an Erde. Es wäre gut, wenn man im Vorfeld darüber informiert werden würden, was es damit auf sich hat“, wünschte sich Gemeinderat Andreas Danzer (Freie Wähler) eine nähere Auskunft. Er und weitere Bürger hatten in der jüngsten Zeit auf dem Feld am Ende der Dorotheenstraße Erdarbeiten mit einiger Skepsis beobachtet.
Bürgermeister Georg Schützinger (CSU) erwiderte, dass dort unter naturschutzfachlicher Aufsicht auf Betreiben des Landesbunds für Vogelschutz, Mulden für darauf angewiesene Vogelarten angelegt würden. „Das ist mit dem Landratsamt Traunstein abgestimmt“, erklärte der Rathauschef, da es aber kein gemeindlicher Grund sei und damit auch nicht das Geld der Kommune, mit dem die Maßnahme finanziert werde, sei das Gremium bisher nicht informiert worden. Dies müsse eigentlich der Bauherr tun. mmü