Grassau – Der Austausch von ölbefeuerten Heizanlagen durch umweltfreundliche Heizungen wird staatlich mit bis zu 45 Prozent gefördert. Dies trifft aber nicht auf den Anschluss an die Fernwärme zu. Bürgermeister Rudi Jantke (SPD) informierte die Gemeinderäte über ein von ihm verfasstes Schreiben an die politischen Vertreter in Berlin und deren Rücklauf. Der Austausch von Heizungen mit fossiler Energie durch Biomasseheizungen werde gut bezuschusst, informierte Jantke. Weniger gut jedoch werde der Anschluss an die Fernwärme, wie sie das Kommunalunternehmen zur Verfügung stellt, gefördert, obwohl dies einen noch besseren Effekt habe, erklärte er. Sowohl Dr. Bärbel Kofler (SPD) wie auch Dr. Peter Ramsauer (CSU) versprachen sich für die Angelegenheit einzusetzen. Auch das Umweltministerium meldete sich und erklärte, dass die Förderung von früher zehn Prozent auf jetzt 20 Prozent erhöht wurde. Sukzessiv soll die Förderung weiter nach oben bis zur gleichen Förderung von Pelletsheizungen mit derzeit 45 Prozent gehen. Besonders gefreut habe ihn, so Jantke, das Schreiben des Staatsministers Dr. Johann Noichl, der die Vorbild- und Vorreiterfunktion der Gemeinde auf dem Umweltsektor hervorhob.tb