Seeon braucht neuen Mobilfunkmast

von Redaktion

Gemeinderat will bei Standort mitreden – Sorge um Telekom-Planungen

Seeon-Seebruck – Wenn Seeon-Seebruck an das 5G-Netz angeschlossen werden soll, will die Chiemsee-Gemeinde bei der Standortsuche einer Mobilfunkanlage ein Wörtchen mitreden: „5G wird kommen, ob die Gemeinde ja oder nein sagt“ ist sich Gemeinderat Alfred Fiedler (FWG) sicher. Er halte es aber für wichtig, dass sich die Gemeinde an der Standortsuche für einen neuen Mobilfunkmast beteilige, forderte Fiedler in der Gemeinderatssitzung. Bürgermeister Martin Bartlweber (FWG) hatte den Gemeinderat darüber informiert, dass die Deutsche Telekom Technik GmbH der Gemeinde mitgeteilt habe, dass für die bisherige Mobilfunkanlage im Bereich der Ortsmitte von Seebruck ein Ersatzstandort gesucht werde und die Gemeinde um Mitwirkung bei der Standortsuche gebeten worden sei. Der Ersatzstandort wurde zwangsläufig mit der neuen 5G-Technik in Verbindung gebracht, deren neue Evolutionsstufe deutlich schneller und stabiler sein wird, als der jetzt höchste Standard. Michaela Losbichler (Grüne) hatte vor den gesundheitlichen Folgen der Technik gewarnt. Der Gemeinderat war sich einig, bei der Standortsuche aktiv mitzuwirken und die Vorschläge mit der Telekom zu erarbeiten und das Planungsgebiet neu abzustecken. „Wir müssen aktiv mitwirken“, forderte Sepp Daxenberger (CSU). Nach Auffassung seines Fraktionskollegen Michael Regnauer könnte vermieden werden, dass Masten in Wohngebieten aufgestellt werden, denn: „Wenn die Gemeinde keine Standortvorschläge bringt, sucht sich die Telekom private Grundstücksbesitzer“, warnte Regnauer. ga

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