Sie steuert jetzt die „GMS Ruhpolding“

von Redaktion

Josephine Brunnhuber ist die neue Rektorin der Grund- und Mittelschule

Ruhpolding – Mit einem herzlichen Empfang ihres zukünftigen Kollegiums wurde die neue Rektorin der Grund- und Mittelschule Ruhpolding, Josephine Brunnhuber, in der Aula willkommen geheißen. Zugleich erfolgte die offizielle Amtseinführung durch Schulrat Clemens Gruber vom Staatlichen Schulamt.

Lag zu Beginn noch eine gewisse Angespanntheit in der Luft, verstand es Josephine Brunnhuber schnell, eine angenehme Atmosphäre zu schaffen. Über verschiedene Stationen hinweg zeichnete sie ihren beruflichen sowie privaten Werdegang nach, dabei kamen heitere Momente nicht zu kurz.

Sie liebt Gerechtigkeit und Empathie

Aufgewachsen in Langerspach bei Grabenstätt und inspiriert von ihrem Vater, der ebenfalls als Lehrer tätig war, studierte sie nach dem Abitur am Chiemgau-Gymnasium Lehramt in Regensburg. Es folgten Referendars- und Lehramtszeiten in Marquartstein und Unterwössen, bevor sie dann nach Grabenstätt zunächst als Lehrerin wechselte und die vergangenen neun Jahre an der dortigen Grundschule die Verantwortung als Rektorin trug.

Scherzhaft meinte sie, Ruhpolding habe sie nicht wegen des jüngeren Bürgermeisters gelockt, wie man vielleicht meinen könnte, vielmehr sei es die Herausforderung und Chance für sie gewesen, eine Grund- und Mittelschule zu führen. Neue Dinge auszuprobieren und weiterzuentwickeln, darin sehe sie einen großen Anreiz, so Brunnhuber. Von den drei Grundsätzen Echtheit, Gerechtigkeit und Empathie, mit denen sie bisher gut gefahren ist, werde sie sich auch in ihrem neuen Aufgabenfeld leiten lassen. Mit Schoko-Krachern bedankte sie sich bei Konrektor Ralph Gstatter, Sekretärin Andrea Plenk und Hausmeister Michael Hiebl für die erste Unterstützung und den Worten „Ihr habt mir symbolisch einen roten Teppich ausgelegt.“ Im Übrigen verbinde sie viele Erinnerungen an den Rauschbergort aus ihrer Zeit als aktive alpine Skirennläuferin. Dabei dachte sie auch an so manchen folgenschweren Sturz am Unternberg zurück. Da habe sie dann der Vater von Bürgermeister Justus Pfeifer, der Orthopäde Dr. Günther Pfeifer, „mehrmals verarzten müssen“.

Der Rathauschef hieß die neue Schulleiterin im Namen der Gemeinde willkommen. „In den nächsten Jahren“, so Pfeifer, „steht der Ausbau der Digitalisierung für die Schule im Vordergrund.“ Dazu werde man die Förderprogramme für Infrastruktur und Endgeräte „voll ausschöpfen, um die Bildungseinrichtung in enger Abstimmung mit der Schulleitung auf den neuesten Stand zu bringen.“ Um Verständnis warb er für die beengten Platzverhältnisse im Bereich der Offenen Ganztagsschule (OGS). Man arbeite unter Hochdruck an einer Lösung.

„Bilderbuchkarriere
hingelegt“

Schulrat Clemens Gruber bestätigte der neuen Rektorin, „eine Bilderbuchkarriere“ hingelegt zu haben. Er ließ die beruflichen Eckpunkte der engagierten Lehrkraft nochmals Revue passieren und wünschte der „neuen Kapitänin“, dass sie „das Schiff GMS Ruhpolding“ durch alle Wellen steuern möge und wünschte ihr bei der Umsetzung ihrer pädagogischen Ziele eine glückliche Hand. An das Kollegium appellierte der stellvertretende Schulamtsleiter, die neue Chefin auf der gemeinsamen Reise konstruktiv zu unterstützen.

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