Prien – Zu Beginn der Heizperiode im Herbst dieses Jahres soll das Hackschnitzelheizwerk der Marktgemeinde Nahwärme liefern. In seiner jüngsten Sitzung im König-Ludwig-Saal hat der Marktgemeinderat einstimmig sieben Einzelaufträge für den Bau der Anlage auf der Wiese neben dem Wertstoffhof mit einem Gesamtvolumen von 1,3 Millionen Euro vergeben. Die Kostenschätzung für diese Gewerke lag mit gut 1,4 Millionen Euro knapp über den tatsächlichen Kosten. Größte Einzelposten waren die Heizhaushydraulik inklusive Gaskessel und Pufferspeicher für 550000 Euro an eine Firma aus Österreich, die Baumeisterarbeiten für das Heizhaus für gut 309000 Euro und für die Lagerhalle für knapp 196000 Euro. Aktuell liegen die Arbeiten laut Bürgermeister Andreas Friedrich (ÜWG) im Zeitplan, die meisten unterirdischen Leitungen seien schon verlegt. Das Hackschnitzelheizwerk soll unter anderem Feuerwehr und Bauhof, Betriebe im Gewerbegebiet am Reitbach sowie Wohnhäuser an der Alten Bernauer Straße mit regenerativer Nahwärme versorgen. db