Prien – „Heute ist ein ganz besonderer Tag“, begann Bürgermeister Andreas Friedrich sein Grußwort zum Dienstjubiläum von Petra Stoib, die als dienstälteste Mitarbeiterin im Priener Rathaus auf stolze 40 Jahre zurückblicken kann.
Ihr Werdegang begann 1981 als Auszubildende in der Finanzverwaltung, es folgten viele verschiedene Stationen in der Gemeinde, bis sie der damalige Bürgermeister Christian Fichtl 2004 in sein Vorzimmer holte, in dem sie bis heute arbeitet.
Vor allem ihre ausgeglichene, ruhige und freundliche Art zeichne sie aus, so das Gemeindeoberhaupt in der kleinen Feierstunde im großen Sitzungssaal. Das Geheimnis ihrer jugendlichen Frische sei sicher die Tatsache, dass sie als dreifache Mutter und auch dreifache Oma viel Zeit in den Bergen sowie in der Natur verbringe. Anschließend überreichte Friedrich ihr die Urkunde des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales und als Dank Blumen sowie ein Gemälde mit der Ansicht ihres Wohnortes Breitbrunn. Sie freue sich „narrisch“ über das Lob, erklärte die Jubilarin. Die 40 Jahre in der Gemeindeverwaltung seien so schnell vergangen. Sie könne sich noch gut an die knarzenden Treppen im Alten Rathaus (der heutigen Galerie) erinnern, wo sie ihre Ausbildung einst begonnen habe.
„Es ist schön, Teil der Gemeinde-Familie zu sein, mit der ich gute wie schlechte Tage verbracht habe“, so Stoib weiter. Als ihr damaliger Mann sehr krank geworden sei, sei die Verwaltung ihr eine große Stütze gewesen.
Neben dem intensiven Tagesgeschäft, das ihr immer viel Freude bereitet habe, denke sie auch oft und gern an die vielen lustigen Stunden bei Festen, Ausflügen und Partys. pw