Gesamtkosten liegen bei 450000 Euro

von Redaktion

Gemeinderat Reit im Winkl beantragt Städtebauförderung für Rathausvorplatz

Reit im Winkl – Mit der Planung des Rathausvorplatzes und in diesem Zusammenhang mit dem weiteren Vorgehen im Rahmen der Städtebauförderung befasste sich der Gemeinderat in seiner vergangenen Sitzung. Er beschloss dazu, den Rathausplatz mit Umfeld zu überplanen und neu zu gestalten.

Bestand
wird vermesssen

Bereits in einer Sitzung im Oktober vergangenen Jahres hatte Architekt Hans Romstätter das weitere Vorgehen zum Rathausplatz mit Umfeld vorgeschlagen. Dazu gehörten eine Bestandsvermessung, ein vertiefendes Gestaltungskonzept und ein Testentwurf.

Bürgermeister Matthias Schlechter berichtete jetzt, dass die Gemeinde dementsprechend einen Antrag auf Städtebauförderung an die Regierung von Oberbayern gestellt und daraufhin die Zustimmung zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn erhalten habe. Als Voraussetzung für die Bewilligung seien im Bescheid die Auslobung einer Mehrfachbeauftragung, eine Stellungnahme der unteren Denkmalschutzbehörde, eine Stellungnahme der Behindertenbeauftragten vom Ort und vom Landkreis, ein Überlassungsvertrag zur Durchführung von Ordnungsmaßnahmen auf Privatgrund und ein Gemeinderatsbeschluss festgesetzt worden.

Mehrfachbeauftragung bedeute, dass mit drei ausgewählten Büros ein Vertrag über eine Vorplanungsleistung abgeschlossen werde. Die Planer würden die Vorplanung vorstellen und der Gemeinderat wähle aus den drei Ideen einen Planentwurf aus, auf den aufbauend dann die weitere Planung in Auftrag gegeben werden könne. Das Stadtbodenkonzept werde erst nach der Gestaltungsfestlegung des Rathausplatzes weiterverfolgt, da sich aus den Mehrfachentwürfen die Materialwahl besser ableiten lasse. Architekt Hans Romstätter bemerkte dazu, dass dieser Platz räumlich gesehen „sehr interessant“ sei. Vorgesehen sei, diesen mit einem helleren Belag zu versehen. Die Gesamtkosten setzte er mit rund 450000 Euro an, die von der Regierung mit einem Anteil von 60 Prozent gefördert würden. Geplant sei ein stufenweises Vorgehen im Rahmen des derzeit in Reit im Winkl laufenden integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK). Zunächst sei eine Vorauswahl von drei geeigneten Planungsbüros zu treffen.

Mehrere
Entwürfe

Es folge die Ausschreibung der Arbeiten durch die Gemeinde, die Erstellung von Mehrfachentwürfen mit einer Auswahl durch den Gemeinderat und die Ausführung der Arbeiten durch das ausgewählte Planungsbüro. Mit der Erledigung der Planung rechnete Romstätter für dieses und mit den Ausführungen im nächsten Jahr. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, im Rahmen der Umsetzung des ISEK, Handlungsfeld 2, den Rathausplatz mit Umfeld zu überplanen. In einem ersten Schritt soll anhand von Mehrfachentwürfen ein Planungsbüro ausgewählt werden.

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