Nachruf

von Redaktion

Reit im Winkl – Ein reichhaltiges und erfülltes Leben sei zu Ende gegangen, sagte Pfarrer Martin Straßer beim Requiem für den im Alter von 90 Jahren verstorbenen Fritz Schneider in der Pfarrkirche. Ein liebevoller Umgang in seiner Familie mit seinen zwei Kindern, den Enkeln und Urenkeln sei kennzeichnend für ihn gewesen. Durch seine Zielstrebigkeit habe es der gelernte Straßenbaumeister in seinem beruflichen Leben bis zum Bauingenieur gebracht.

Prägend für den Verstorbenen sei auch seine Liebe zu den Pferden und zur Natur gewesen. Beim Verein der Pferdefreunde sei er Gründungsvorstand gewesen. Unter seiner Leitung hätten sich zum Beispiel die Pferdeschlittenrennen auf der Wirtsgwandn zu einem jährlichen Großereignis entwickelt. Auch bei der Gebirgsschützenkompanie sei er Gründungsmitglied gewesen und habe sich bis zuletzt rege am Vereinsleben beteiligt.

Bei der anschließenden Beisetzung auf dem Friedhof senkte sich neben der Fahne der Gebirgsschützenkompanie auch die des Trachtenvereins „Dö Koasawinkla“ über dem Urnengrab, bei dem er über 70 Jahre lang ein treues Mitglied war. Die Gebirgsschützen ehrten ihren verstorbenen Kameraden mit einem Ehrensalut. sh

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