Prien – Zur jährlichen Hauptversammlung lud der Rauchclub Prien seine Mitglieder ein. Der Sterbekassen-Verein wurde 1921 gegründet und bezahlt seither den Angehörigen seiner Mitglieder, nach deren Ableben, unbürokratisch ein Sterbegeld in Höhe von 400 Euro.
Nach einem kurzen Grußwort übergab Vorsitzender Walter Jänicke an den Kassier und Bürgermeister Andreas Friedrich, der über positive Zahlen berichtete. In seiner Funktion als Priener Bürgermeister dankte er dem Rauchclub für die Mitwirkung an kirchlichen und weltlichen Festen.
Im Anschluss trug Schriftführer Markus Kollmannsberger seinen Jahresbericht für das Jahr 2023 vor. Jänicke dankte in seinem Vortrag den Vorstandskollegen und Fahnenbegleitern für deren Einsatz.
Bezirksvorsitzender Klaus Dingler informierte über die Schwierigkeit beim Auszahlen des Sterbegeldes, wenn der Verstorbene verzogen sei oder wenn Angehörige nichts von einer Mitgliedschaft im Rauchclub wissen.
Zum Schluss der Versammlung ehrten Vorsitzender Walter Jänicke und der stellvertretende Vorsitzende Peter Fischer einige Mitglieder für ihre langjährige Zugehörigkeit.
Eine Auszeichnung für 25-jährige Treue ging an Markus Huber, Lorenz Obermüller sowie Walter Köpl und Paul Stephan. Siegfried Gasbichler erhielt eine Ehrung für 40 Jahre Vereinszugehörigkeit. Michael Anner senior, Peter Fischer senior, Erwin Mrotzek und Ernst Reiter wurden für 50 Jahre geehrt.
Für 60 Jahre Zugehörigkeit erhielt Adolf Hefter eine Auszeichnung. wp