Grassau – Die Aktion „Eine Tafel für die Tafel“, initiiert von Sebastian Noichl, weitet sich aus und dies zur Freude der Achental Tafel, die vom Verkauf einer jeden Schokoladentafel mit einem Euro profitiert. Die Bilanz, die Noichl nach einem Jahr zieht, ist positiv.
Als der Initiator vor einem Jahr seine Idee in die Tat umsetzte, konnte er einige Geschäfte gewinnen, die die „GEPA Schokoladentafel“ anboten. Noichl bastelte damals mit seinen Kindern eine Banderole, klebte diese um die Schokoladentafel und stellte diese in Körbchen in die Läden, die sich bereit erklärten, diese Aktion uneigennützig zu unterstützen. Mittlerweile gibt es die „Tafel für die Tafel“ bereits in zehn Läden im Gemeindegebiet Grassau und in weiteren Geschäften im Achental. Ihm, so erklärte Noichl, der sich mit Christine Naber, der Geschäftsführerin des Edeka in Grassau, zur Scheckübergabe traf, sei der Mehrwert wichtig. Zum einen natürlich die Spende von einem Euro an die Achental Tafel, zum anderen aber auch, dass die angebotene Tafel „fair trade“ sei und aus regionaler Milch hergestellt werde. Ein weiterer Mehrwert ist, dass es nun weitere Geschmackssorten neben Vollmilch und Zartbitter gebe.
Er fügte zu, dass er die Schokolade persönlich getestet habe und diese lecker schmeckt. Auch gelang es dem Initiator, weitere Mitstreiter ins Boot zu holen und einen Sponsor für das Etikett zu finden. Damit fallen nun das eigenständige Drucken, Zuschneiden und Aufkleben weg. Bei einigen Anbietern wird das Aufkleben eigenständig übernommen, bei anderen macht dies weiterhin Noichl. Viel Freizeit investiert der engagierte Familienvater in sein Projekt, kümmert sich um Einkauf und Auswahl der Sorten, verteilt die Tafeln und sammelt für die Tafel den Erlös. Wie gut die Idee aufgenommen wird, zeigte sich im Markt, denn bereits nach wenigen Wochen verkaufte dieser schon 220 Tafeln.
Mit den verkauften Tafeln in den anderen Länden, mit einem Erlös von 927 Euro, wuchs die Spendensumme auf 1147 Euro. Naber berichtete, dass in den Edeka- Märkten, die mitmachen, auf die Aktion aufmerksam gemacht werde und die Aufkleber von den Mitarbeitern gerne angebracht werden. Noichl hofft weiter auf Unterstützung, denn so kann die Institution unkompliziert unterstützt werden. tb