VdK Ortsverein Staudach-Egerndach ist „ein Kümmerer vor Ort“

von Redaktion

Großes Lob für den langjährigen Vorsitzenden Nikolaus Weisser bei der Jahreshauptversammlung

Staudach-Egerndach – „Der VdK ist ein wichtiger sozialer Berater und aber vor allem ein Kümmerer im Ort“, betonte Bürgermeisterin Martina Gaukler in der Jahreshauptversammlung des VdK Ortsverbands im Gasthof „Zum Ott“. Für die Belange im Ort und im Verband setzt sich Vorsitzender Nikolaus Weisser seit vielen Jahrzehnten ein. Er legte einen umfassenden Jahresbericht ab.

Als Vertreter des Ortsverbands nahm Weisser an diversen Veranstaltungen des Kreisverbands sowie an überregionalen Veranstaltungen teil. Er informierte über die gut organisierte Messe „60 Plus“, die viele wertvolle Tipps für die Besucher parat hielt und über die Sammlerveranstaltung in Chieming, bei welcher er für 30 Jahre ehrenamtliche Mitarbeit geehrt und als dienstältester Sammler gewürdigt wurde. Leider finden sich im Ortsverband keine Sammler für die Sammlung „Helft Wunden heilen“, weshalb im vergangenen Jahr die Sammlung nicht durchgeführt wurde. Er war leider krankheitsbedingt verhindert. Informativ sei auch die Fortbildung für Vorsitzende, organisiert vom Kreisverband gewesen. Themen wie Krankenhausreform und Neuheiten der Geschäftsstelle wurde erörtert und die Alzheimergesellschaft Südostbayern vorgestellt. Des Weiteren berichtete der Vorsitzende aus der Kreisverbandstagung mit Neuwahlen, in welcher Franz Heuberger aus Grassau zum Kreisvorsitzenden gewählt wurde. Auch beteiligte er sich an der Fahrt der Vorsitzenden in den Bayerischen Landtag. In der Gemeinde war der Verein beim Jahrtag der Ortsvereine beteiligt. Weisser hob die gute Zusammenarbeit mit der Krieger- und Soldatenkameradschaft hervor, mit der am Volkstrauertag die Kranzniederlegung aber auch die gesellige Weihnachtsfeier durchgeführt wurde. Letztlich sprach Weisser von den Besuchen zu runden Geburtstagen, die oftmals auch lustig verlaufen. Die vorherige Jahreshauptversammlung rief Schriftführer Wolfgang Pletzenauer in Erinnerung und den Kassenbericht verlas Schatzmeisterin Antonia Stein. Aus der Kreisgeschäftsstelle gab Helga Perschl die aktuellen Mitgliederzahlen und Beratungen bekannt. Mittlerweile kümmern sich sechs angestellte Sozialrechtsberater im Kreisverband um die Anliegen der Mitglieder. Bayernweit gehören dem Sozialverband 792000 Mitglieder an und bundesweit sind es sogar 2,1 Millionen. Damit hat der Sozialverband ein großes Gewicht. Doch für die Mitglieder sind vor allem die Verantwortlichen vor Ort wichtig und so hob sie Nikolaus Weisser hervor, der bereits seit 1992, also 32 Jahre Vorsitzender des Ortsverbands ist und sich seither ehrenamtlich einsetzt.

Diesem Lob schloss sich die Bürgermeisterin an. Martina Gaukler ging in ihren Worten auf die Gründung des VdK im Jahre 1947 ein, um damals den Kriegsversehrten und Hinterbliebenen Gehör zu verschaffen. Auch heute noch steht der VdK an der Seite der Schwachen und ist ein wichtiger sozialer Berater geworden. Wie Bürgermeisterin Gaukler hinzufügte, werden Bürger noch in Rentenangelegenheiten und sozialen Belangen im Marquartsteiner Rathaus, in der Verwaltungsgemeinschaft beraten, was in manchen Kommunen nicht mehr selbstverständlich ist.

Letztlich durfte Weisser noch Georg Angerer für 25-jährige Mitgliedschaft ehren. tb

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