Breitbrunn – „Die Ritter von Thalhausen“ ist das zweite Stück aus der Feder von Sepp Schneider, das die Breitbrunner Theaterspieler uraufführen wollen. Die Proben in der Chiemseehalle laufen auf Hochtouren. Zum Inhalt: In seiner „scheppernden Komödie“ in drei Akten geht es um die anstehende 800-Jahr-Feier von Thalhausen am Chiemsee. Unter anderem soll dazu ein Ritterspiel aufgeführt werden, mit dessen Besetzung der Regisseur Rainer-Werner (Andreas Obermeier) so seine liebe Not hat. So hält sich zum Beispiel auch das schauspielerische Talent von so manchem Protagonisten in Grenzen. Erschwerend kommen zudem diverse Besetzungswünsche einzelner Darsteller hinzu. Vor allem soll aber dem Wunsch der Bürgermeisterin Gabriele (Sabine Huber) vom Traum nach einem eigenen Theaterstadl entsprochen werden. Auch soll deren Sohn in der Rolle des Prinzen Marley (Sepp Schneider) mitwirken. Um den Besetzungsproblemen gerecht zu werden, veranstaltet Vorstand Thomas (Bernhard Obinger) sogar ein Casting, bei dem unter anderem Aupair-Mädel Rosalie (Martina Stettner), Köchin Gundi (Heidi Huber) und Kammerzofe Mausi (Johanna Gartner) vorstellig werden. Aber auch mit dem Eigentümer der Seeleitn, dem Kleinbauern „Der Oide Schwund“ (Franz Friedrich), muss man sich gut stellen, ist dies doch das potenzielle Baugrundstück für den geplanten Theaterstadl.
Ob das Ritterstück ein Erfolg wird, liegt nicht zuletzt am Ritter Arnold (Robert Burghardt) sowie seinem Waffenknecht Pankratz (Hartmut Distler) und dem unbeschadeten Ausgang ihrer „hochprofessionellen Kampfszenen“ im Verlauf des Stücks. Neben der Welturaufführung am Sonntag, 31. März, ist die Komödie noch am Freitag, 5. April, Samstag, 6. April, und Freitag, 12. April, jeweils um 19.30 Uhr sowie Sonntag, 14. April, um 11 Uhr in der Breitbrunner Chiemseehalle zu sehen. Der Kartenvorverkauf läuft bereits über die Breitbrunner Tourist-Info. Karl Wastl